Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde

Das vierblättrige Kleeblatt ist zurück auf Deutschlands Straßen – im Juni feiert der Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde ein Comeback mit der gründlich überarbeiteten 2014er Version. Gleichzeitig starten auch alle anderen Varianten der Sportlimousine in das neue Modelljahr. Mit leistungsstarken Motoren, optimiertem Leistungsgewicht, innovativer Technologie und unverwechselbaren Stil soll er weiterhin die typisch italienische Alternative in ihrem jeweiligen Segment verkörpern.


Der Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio soll für pures Fahrvergnügen und atemberaubendes Design in konzentrierter Form stehen. Das Quadrifoglio Verde im Namen ders neuen Modells ist gleichzeitig eine Reminiszenz an einen Glücksbringer aus der Anfangszeit der Motorsporthistorie von Alfa Romeo. 1923 feierte die Marke beim legendären Langstreckenrennen Targa Florio auf Sizilien den ersten Sieg. Ugo Sivocci kreuzte im Alfa Romeo RL als Sieger die Ziellinie – auf der Motorhaube ein vierblättriges Kleeblatt aufgemalt. Seitdem zierte das markante Symbol die weltweit erfolgreichen Rennwagen von Alfa Romeo.

Seit den 1960er Jahren kennzeichnet das Quadrifoglio Verde außerdem auch die sportlichsten Serienfahrzeuge der Marke. Und so steht auch die neue Quadrifoglio Verde Version des Alfa Romeo MiTos in der Tradition von sportlichem Fahrvergnügen und leistungsfähigen Motoren, ohne die Aspekte Umweltschutz und Effizienz zu vernachlässigen.

Das neue Topmodell der Baureihe Alfa Romeo MiTo trägt als Konzentrat der dynamischen Eigenschaften die traditionsreiche Bezeichnung Quadrifoglio Verde. Für einen betont sportlichen Look sollen unter anderem der Dachspoiler, die Heckschürze mit Diffusor, Karosseriedetails – Spiegelgehäuse, Kühlergrill, Türgriffe, Einfassungen von Hauptscheinwerfern und Heckleuchten – in Dark Chrome, 17-Zoll-Leichtmetallräder und rot lackierte Bremssättel sorgen. Die matte Karosseriefarbe Grigio Opaco und Embleme mit dem Quadrifoglio Verde Logo auf den vorderen Kotflügeln vervollständigen den dynamischen Look.

Der Innenraum setzt mit der Hauptfarbe Schwarz diese optische Linie fort. Das Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten, Instrumente mit QV Logo, die Competizione-Armaturenbrett im Kohlefaser-Look und spezifische Fußmatten mit grün-weißen Nähten gehören zur Serienausstattung. Die Manschette der Handbremse ist aus schwarzem Leder mit weißen Kontrastnähten. Grün-weiße Nähte zieren das schwarze Leder von Schaltknauf und Schaltsack.

Sein Triebwerk ist ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit MultiAir Ventilsteuerung, der 125 kW (170 PS) bei 5.500 Kurbelwellenumdrehungen leistet und ein maximales Drehmoment von 230 Newtonmeter bei 2.500 Touren zur Verfügung stellt. Im Modus DYNAMIC steigt dieser Wert auf 250 Nm. Kombiniert ist der Vierzylinder erstmals mit dem automatischen Doppelkupplungsgetriebe Alfa Romeo TCT mit sechs Gängen.

Das Doppelkupplungsgetriebe TCT steht ebenfalls erstmals auch in Verbindung mit einer neuen Variante des 1,4-Liter-Turbobenziners zur Wahl, der 2011 als „Best New Engine of the Year“ ausgezeichnet wurde. In Kombination mit TCT leistet er 102 kW (140 PS) und ist serienmäßig mit Start&Stopp-Automatik und MultiAir Ventilsteuerung ausgestattet.

MultiAir ersetzt die in konventionellen Motoren übliche Nockenwelle, mit der die Ventile mechanisch gegen den Druck einer Feder geöffnet werden, durch eine elektrohydraulische Betätigung. Dadurch wird eine völlig variable und zylinderselektive Steuerung der Ventilöffnungszeiten sowie des Ventilhubs ermöglicht. So können die Einlassventile je nach Lastanforderung an den Motor beispielsweise lange und weit oder nur kurz und wenig geöffnet werden. Auch der Öffnungszeitpunkt der Einlassventile kann – in Relation zur Bewegung des Kolbens – variiert werden. Sogar ein mehrfaches Öffnen im Verlauf eines einzigen Arbeitstaktes ist realisierbar. Dadurch lässt sich die Verbrennung im Zylinder optimal steuern, die Entstehung von Schadstoffen wird deutlich reduziert. Ebenfalls über die elektrohydraulische Betätigung der Einlassventile verfügt der Zweizylinder-Turbobenziner im neuen Alfa Romeo MiTo, der aus einem Hubraum von nur 875 Kubikzentimeter kräftige 77 kW (105 PS) erzeugt.

Als sportlichstes Modell der Baureihe soll der neue Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde mit überlegenen Fahrleistungen und hoher Effizienz überzeugen. Der Höchstgeschwindigkeit von 219 km/h und der Zeit von 7,3 Sekunden für den Null-auf-Hundert-Sprint sollen ein Durchschnittsverbrauch von nur 5,4 Liter pro 100 Kilometer und ein CO2-Wert von 124 Gramm/Kilometer gegenüber stehen. Im Vergleich zum Vorgängermodell liegen diese Daten um zehn Prozent (CO2) niedriger. Wie alle Alfa Romeo Motoren tritt auch der 1,4-Liter-Turbo-Benziner dennoch mit dem für die Marke typischen Sound auf.

Im Modelljahr 2014 tritt der Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde mit erweiterter Serienausstattung an. Sie enthält unter anderem die Instrumente mit weißer Grafik und Quadrifoglio Verde Logo, Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten und acht Bedientasten für die Audioanlage, Nebelscheinwerfer, Bremsanlage von Brembo, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Einstiegsleisten aus Aluminium mit Quadrifoglio Verde Logo sowie Fahrer- und Beifahrersitz mit Höhenverstellung und Lordosenstütze.

Ebenfalls serienmäßig sind spezifische Front- und Heckschürzen, die verchromte, zweiflutige Auspuffanlage, brünierte 17-Zoll-Leichtmetallräder, Embleme mit dem Quadrifoglio Verde Logo, die Schalthebel-Manschette aus schwarzem Leder mit grün-weißen Kontrastnähten, die Schalthebel-Manschette mit weiß abgesetzten Nähten, die brünierten Türgriffe und Rahmen von Hauptscheinwerfern und Heckleuchten sowie Infotainment-Einheit Uconnect mit 12,7 Zentimeter (5 Zoll) großem Touchscreen. Auf Wunsch kann eine Navigationsfunktion von TomTom ergänzt werden.

Die Audioanlage ist auf anspruchsvollsten Musikgenuss ausgerichtet. Nicht umsonst spielt der Alfa Romeo MiTo seit 2008 die Hauptrolle im Engagement von Alfa Romeo bei Konzerten, Auftritten bekannter DJs, Ausstellungen und ähnlichen kulturellen Veranstaltungen.

Serienausstattung Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde (Auszug):

  • Doppelkupplungsgetriebe Alfa Romeo TCT
  • Brembo-Bremsanlage mit rot lackierten Bremssätteln
  • Kühlergrill, Türgriffe, Außenspiegelkappen und Rahmen der Nebelscheinwerfer in „Dark Chrome“- Finish
  • Unten abgeflachtes Sportlenkrad mit weißen Kontrastnähten
  • Handbremshebel mit weißen Kontrastnähten
  • Schaltsack mit weiß-grünen Kontrastnähten
  • Brünierte „Dark Chrome“ 17-Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Loch-Design
  • Sport-Heckschürze und doppelflutige Abgasanlage
  • Instrumente mit QV-Logo
  • Armaturentafel Competizione in Kohlefaser-Optik
  • Dunkel eingerahmte Nebelscheinwerfer
  • Einstiegsleisten mit QV Logo
  • Stoffsitze mit Alfa Romeo Logo und grün-weißen Kontrastnähten
  • Uconnect Infotainment-Einheit mit 5-Zoll-Touchscreen (Bluetoothfähig, SMS-Reader, Sprachsteuerung, USB- und AUX-Anschlüsse für externe Musikspeicher, MP3-fähig)
  • Schaltwippen am Lenkrad
  • Fußmatten im QV-Design
  • Karosseriefarbe Grigio Opaco in Matt (Option)

Neues Ausstattungspaket „QV Line“
Spezifische Designelemente des Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde können bei den anderen Modellen der Baureihe (nur für Turismo-Versionen) mit Hilfe des Ausstattungspaketes „QV Line“ ergänzt werden. Dazu gehören Quadrifoglio Verde Embleme für die Karosserie, eine Sport-Heckschürze sowie Kühlergrill, Türgriffe, 17-Zoll-Leichtmetallräder und Rahmen von Hauptscheinwerfern und Heckleuchten in brüniertem Finish. Der Innenraum wird mit Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten individualisiert. Aus Leder sind auch Handbremsgriff (weiße Kontrastnähte) sowie Schaltknauf und Schaltsack (beide mit grün-weißen Kontrastnähten) gefertigt.

Zur Wahl stehen zwei Varianten der Sitzbezüge, beide mit grün-weißen Kontrastnähten: schwarzer Stoff mit eingeprägtem Alfa Romeo Logo (Teil des Pakets „QV Line“) oder Leder von Poltrona Frau.

Komponenten Ausstattungspaket „QV Line“ (Auszug):

  • Kühlergrill, Türgriffe, Außenspiegelkappen und Rahmen der Nebelscheinwerfer in „Dark Chrome“-Finish
  • Unten abgeflachtes Leder-Sportlenkrad mit weißen Kontrastnähten
  • Brünierte „Dark Chrome“ 17-Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Loch-Design
  • Sport-Heckschürze mit Diffusor
  • Schaltsack mit weiß-grünen Kontrastnähten
  • Armaturentafel in Kohlefaser-Optik
  • „QV Line“-Logo für vordere Kotflügel
  • Einstiegsleisten mit QV Logo, Interieur dunkel, mit Dachsäulen und Dachhimmel in Schwarz
  • Stoffsitze mit Alfa Romeo Logo und weiß-grünen Kontrastnähten
  • Fußmatten im QV Design
  • Sitze der Manufaktur Poltrona Frau in schwarzem Leder mit grün-weißen Kontrastnähten (Optional)
  • Karosseriefarbe Grigio Opaco in Matt (Optional)

Alfa Romeo MiTo im Modelljahr 2014
Der Alfa Romeo MiTo wird im Modelljahr 2014 in vier Ausstattungsversionen angeboten. Zur Wahl stehen zehn Karosseriefarben, darunter das neue Grigio Antracite sowie das dem Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde vorbehaltene matte Grigio Opaco, sowie acht unterschiedliche Leichtmetallräder, vier davon brüniert oder im Diamant-Finish.

Die Motorenpalette des Alfa Romeo MiTo ist umfangreich. Bei den Benzinern können Kunden wählen zwischen einem 1,4-Liter-Saugmotor (58 KW / 78 PS), dem neuen Zweizylinder-Turbobenziner 0.9 TwinAir mit 77 kW (105 PS) sowie dem in zwei Leistungsstufen gebauten 1,4-Liter-Turbobenziner mit MultiAir-Ventilsteuerung (102 kW /140 PS und 125 kW / 170 PS), die beide mit dem automatischen Doppelkupplungsgetriebe Alfa Romeo TCT kombiniert sind. Wenn ein Turbodiesel gewünscht wird, stehen der 1.3 16V JTDM mit 62 kW (85 PS) und der 1.6 16V JTDM mit 88 kW (120 PS) zur Verfügung.

Alle Versionen des Alfa Romeo MiTo verfügen serienmäßig über eine komplette Sicherheitsausstattung. Sie enthält unter anderem sieben Airbags, elektronisches Stabilitätsprogramm ESC inklusive Anti-Schlupf-Regelung (ASR), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) und Berganfahr-Hilfe (Hill Holder), Anti-Blockier-System (ABS) mit integriertem Bremsassistenten und Kurven-Bremskontrolle (CBC), elektronisches Sperrdifferenzial Alfa Romeo Q2 und aktive Lenkhilfe (Dynamic Steering Torque). Vier Ausstattungspaketen fassen außerdem die beliebtesten Optionen komfortabel zusammen und ermöglichen eine tiefgreifende Individualisierung.

Quadrifoglio Verde – ein Symbol für Rennsiege von Alfa Romeo seit 1923
Heute steht das vierblättrige grüne Kleeblatt – italienisch Quadrifoglio Verde – für den Transfer von Motorsporttechnologie auf Serienfahrzeuge. Sein Ursprung liegt bereits im Jahr 1923, als Ugo Sivocci beim legendären Langstreckenrennen Targa Florio auf Sizilien den ersten von schließlich zehn Siegen für Alfa Romeo einfuhr. Sein Talisman: ein vierblättriges Kleeblatt auf weißem Grund, aufgemalt auf die Motorhaube seines Alfa Romeo RL. Sivocci legte die vier, über insgesamt 432 Kilometer führenden Runden auf dem sogenannten
Madonie-Kurs mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 59,040 km/h zurück – angesichts weitgehend unbefestigter Straßen in den Bergen von Sizilien nicht nur vor mehr als 90 Jahren eine schier unglaubliche Meisterleistung.

Auch die anderen Fahrer des Alfa Romeo Werksteams – zu dieser Zeit Enzo Ferrari, Antonio Ascari und Giulia Ramponi – übernahmen das Quadrifoglio Verde als Talisman. Ab diesem Zeitpunkt zierte das vierblättrige Kleeblatt alle Rennwagen von Alfa Romeo und wurde später auch auf besonders sportliche Straßenfahrzeuge übertragen – als Symbol der technischen Verwandtschaft von Rennsport und Serie.

So prangte das Quadrifoglio Verde auch auf dem Alfa Romeo P2, mit dem Gastone Brilli-Peri 1925 in Monza/Italien die erste jemals ausgetragene Weltmeisterschaft für Automobile gewann. Vier weitere Titel für Alfa Romeo sollten folgen. Ende der 1920er Jahre war es das Quadrifoglio Verde, das die Rennwagen des Werksteams von den privat eingesetzten Alfa Romeo der Scuderia Ferrari unterschied.

Im Zeichen des Quadrifoglio Verde gewann Alfa Romeo die ersten beiden Formel-1-Weltmeisterschaften der Geschichte: 1950 durch Giuseppe „Nino“ Farina im Tipo 158 und 1951 durch Juan Manuel Fangio mit dem Tipo 159, die beide unter dem Spitznamen Alfetta bekannt wurden. In den 1960ern ging das Quadrifoglio Verde auf so legendären Tourenwagen wie dem Alfa Romeo Giulia TI Super und – in Kombination mit dem markanten Dreieck der Tuningschmiede Autodelta – dem Alfa Romeo Giulia Sprint GTA an den Start. Von Autodelta entwickelte und das vierblättrige Kleeblatt tragende Rennwagen waren auch verantwortlich für zwei Weltmeisterschaftstitel bei Langstreckenrennen – 1975 der Tipo 33 TT 12 und 1977 der Nachfolger Tipo 33 SC 12.

Bis in das 21. Jahrhundert reicht die Erfolgsstory des Quadrifoglio Verde. Auf Einsätze in der Formel 1 und Siege in der Tourenwagen-Europameisterschaft mit dem Coupé Alfa Romeo Alfetta GTV 6 in den 1980ern folgten Erfolge in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (u. a. DTM-Titel 1993 durch Nicola Larini im Alfa Romeo 155 V6) und mehrere Titel in der Tourenwagen-Europameisterschaft mit dem Alfa Romeo 156 Superturismo (1998 bis 2004).

Parallel dazu tauchte das Quadrifoglio Verde immer wieder auf besonders sportlichen Serienfahrzeugen auf. Erste Beispiele waren die Modelle Giulia TI Super, Giulia Sprint GT Veloce, 1750 GT Veloce und Alfasud Sprint – auf letzterem allerdings nicht in Grün, sondern in Gold. Die Reihe wurde fortgesetzt durch die Modelle Alfasud ti Quadrifoglio Verde, Sprint Quadrifoglio Verde, 33 Quadrifoglio Verde in mehreren Versionen, 75 Quadrifoglio Verde auch in der Amerika-Variante, Spider 2.0 Quadrifoglio Verde, 164 Quadrifoglio Verde und 145 Quadrifoglio Verde. 2008 feierte das vierblättrige Kleeblatt ein viel beachtetes Comeback auf dem Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde, bevor es ab 2010 auch den Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde zierte.

Dank ihrer dynamischen Fahreigenschaften wurde beiden Modellen die Ehre zuteil, als Sicherheitsfahrzeuge in der Superbike-Motorrad-Weltmeisterschaft eingesetzt zu werden. Schon seit 2007 stellt Alfa Romeo das offizielle Safety-Car in der SBK Superbike World Championship.

Fotos: Alfa Romeo

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