Vier neue Hochleistungssäulen an der Esenser Straße
Die E-Mobilitätsmarke von Aral treibt den Ausbau ihrer Ladeinfrastruktur weiter voran. An der Aral Tankstelle an der Esenser Straße 109-111 in Aurich, verkehrsgünstig in der Nähe der Bundesstraßen B210 und B72 gelegen, wurden jüngst vier weitere Ultraschnell-Ladesäulen installiert. Jede dieser Säulen verfügt über zwei Ladepunkte, sodass insgesamt acht Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit Strom versorgt werden können. Mit diesem Schritt verdichtet Aral pulse sein bereits dichtes Netz an Schnellladestandorten in Deutschland weiter.
Ladeleistung ermöglicht kurze Unterbrechungen
Die neuen Ladestationen bringen es auf eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt. Wie lange der Ladevorgang tatsächlich dauert, hängt allerdings stark vom jeweiligen Fahrzeug ab. Entscheidend sind hier Faktoren wie der Fahrzeugtyp, das Alter der Batterie und deren aktueller Zustand. Unter optimalen Bedingungen lässt sich innerhalb von zehn Minuten genug Energie für eine weitere Strecke von bis zu 300 Kilometern laden. Für viele Fahrer dürfte das bedeuten, dass sich die Ladeunterbrechung auf Autobahn- oder Fernstraßenfahrten in etwa mit einer kurzen Rast deckt. Allerdings bleibt anzumerken, dass nicht jedes Elektroauto diese Spitzenleistung überhaupt aufnehmen kann – ältere Modelle oder Fahrzeuge mit kleinerer Batterie laden entsprechend langsamer.
Auszeichnungen und Qualitätsanspruch
Aral pulse legt bei seinem Netzausbau besonderen Wert auf hohe Ladegeschwindigkeiten und eine möglichst zuverlässige Verfügbarkeit der Säulen. Diese Strategie scheint aufzugehen, denn die Marke konnte im vergangenen Jahr beim Connect-Ladenetztest bereits zum dritten Mal in Folge die beste Bewertung unter allen Ladepunktbetreibern einfahren. Als einziger Anbieter erhielt Aral pulse dort die Note „Sehr gut“. Auch die Tests von Electricar und Vision Mobility sahen das Unternehmen auf dem ersten Platz. Solche Auszeichnungen sind sicher ein Indikator für die technische Qualität und den Betrieb der Säulen, doch sollte man nicht vergessen, dass Tests immer nur Momentaufnahmen darstellen und die tatsächliche Nutzererfahrung vor Ort auch von anderen Faktoren wie der Abrechnung oder der Erreichbarkeit des Standorts beeinflusst wird.
Ausbaupläne und Marktposition
Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität, kündigte an, dass das Unternehmen sein Engagement im Schnellladebereich weiter verstärken will. Derzeit betreibt Aral pulse mehr als 4.000 Ladepunkte an ungefähr 600 Standorten bundesweit. Damit zählt die Marke zu den größten Anbietern von ultraschneller Ladeinfrastruktur in Deutschland. Junge betont, dass man die erste Wahl für die Kundschaft sein möchte – ein ehrgeiziges Ziel in einem zunehmend umkämpften Markt, in dem auch andere Anbieter und die Autohersteller selbst ihre Netze ausbauen. Seit 2024 ist Aral pulse zudem offizieller Partner des ADAC, was sich beispielsweise in speziellen Tarifen über die Aral pulse App niederschlägt.
Bezahlmöglichkeiten und Services vor Ort
Das Laden an den neuen Säulen funktioniert auf verschiedene Weise. Neben der eigenen App und einer speziellen Ladekarte stehen auch andere gängige Bezahloptionen zur Verfügung, sodass Nutzer nicht zwingend an ein bestimmtes System gebunden sind. Für den Fall von Problemen oder Fragen kann das Tankstellenpersonal vor Ort hilfreich sein. Hinzu kommen Beleuchtung, sanitäre Anlagen, ein REWE To Go-Shop und eine Autowäsche – all das soll die Ladezeit angenehmer gestalten. Ob dieses Serviceangebot tatsächlich einen Mehrwert für die Kunden darstellt, hängt sicherlich von den individuellen Bedürfnissen ab. Fest steht jedoch, dass die Ladesäulen das herkömmliche Kraftstoffangebot der Tankstelle ergänzen und so den unterschiedlichen Antriebsformen Rechnung tragen.
Foto: Aral AG
Was genau wurde in Aurich neu eröffnet?
An der Aral Tankstelle an der Esenser Straße 109-111 in Aurich, nahe den Bundesstraßen B210 und B72, sind vier zusätzliche Ultraschnell-Ladesäulen in Betrieb gegangen. Jede Säule bietet zwei Ladepunkte, sodass dort künftig bis zu acht Elektrofahrzeuge gleichzeitig laden können.
Wie schnell laden die neuen Säulen und wie weit komme ich damit?
Die Ladesäulen leisten bis zu 300 kW. Unter günstigen Bedingungen – abhängig von Fahrzeugtyp, Batteriealter und -zustand – lässt sich in etwa zehn Minuten Strom für rund 300 Kilometer Reichweite nachladen. Allerdings kann nicht jedes Elektroauto diese hohe Leistung aufnehmen; ältere oder kleinere Batterien laden entsprechend langsamer.
Wer betreibt die Ladesäulen und wie zuverlässig sind sie?
Betreiber ist Aral pulse, die E-Mobilitätsmarke von Aral. Das Unternehmen wurde 2025 im Connect-Ladenetztest bereits zum dritten Mal in Folge als bester Ladepunktbetreiber Deutschlands mit der Note „Sehr gut“ ausgezeichnet – als einziger Anbieter in dieser Kategorie. Auch Tests von Electricar und Vision Mobility sahen Aral pulse vorn. Die Auszeichnungen deuten auf eine hohe Betriebsqualität hin, auch wenn Testergebnisse immer nur eine Momentaufnahme darstellen.
Wie kann ich an den Säulen bezahlen?
Neben der Aral pulse App und der eignen Ladekarte stehen weitere gängige Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung. Damit sind Nutzer nicht auf ein bestimmtes System festgelegt, was die Nutzung auch für Gelegenheitslader oder Durchreisende erleichtert.
Welche zusätzlichen Angebote gibt es vor Ort?
Die Tankstelle bietet Personal, Beleuchtung, Toiletten, einen REWE To Go-Shop und eine Autowäsche. Diese Services können die Wartezeit während des Ladevorgangs angenehmer gestalten – ob sie für jeden Fahrer relevant sind, hängt aber von den individuellen Bedürfnissen ab.
Wie viele Ladepunkte betreibt Aral pulse insgesamt und wie geht es weiter?
Laut Angaben des Unternehmens sind es aktuell mehr als 4.000 Ladepunkte an rund 600 Standorten in Deutschland. Damit gehört Aral pulse zu den größten Schnellladeanbietern. Weiterer Ausbau ist fest geplant, und seit 2024 ist man offizieller ADAC-Partner mit speziellen Tarifen in der Aral pulse App.
Gibt es einen Zusammenhang mit dem herkömmlichen Tankstellenangebot?
Die Ladesäulen ergänzen das klassische Kraftstoffangebot. So können Kunden je nach Fahrzeugantrieb die Energie beziehen, die sie benötigen – das macht die Tankstelle zu einem multimodalen Versorgungspunkt.
