Emotion statt Verzicht: Ein neues Kapitel für die Elektromobilität
Die französische Traditionsmarke Alpine wagt mit dem A290 einen mutigen Schritt in die elektrische Zukunft. Der kompakte Sportwagen beweist, dass emissionsfreies Fahren nicht automatisch mit Zurückhaltung oder rein rationaler Nutzung verbunden sein muss. Im Gegenteil: Der erste vollelektrische Hot Hatch im Kleinwagensegment vereint Agilität mit Fahrfreude auf einem Niveau, das viele vergleichbare Verbrenner bei Ampelstarts oder auf Rennstrecken alt aussehen lässt. Besonders bemerkenswert ist, dass Alpine keine voluminöse SUV-Karosserie benötigt, um Batterie und Antriebstechnik unterzubringen. Der A290 bleibt kompakt, wendig und leicht – mit einem Gewicht von lediglich 1479 Kilogramm. Die Wahl zum europäischen „Car of the Year 2025“ bestätigt, dass das Konzept aufgeht und einen wichtigen emotionalen Impuls für die Elektromobilität setzt.

Leistungsstarke Version besonders gefragt
Die deutschen Kunden zeigen klare Präferenzen: Knapp zwei Drittel entscheiden sich für die stärkere Motorisierung. Rund 63 Prozent wählen die Variante mit 160 kW oder 218 PS, die in den Ausstattungslinien GT Performance und GTS angeboten wird. Diese Modellversionen sind nicht nur motorisch, sondern auch ausstattungsseitig auf der Höhe. An Bord finden sich beheizbare Sportsitze, ein Nappaleder-Sportlenkrad sowie ein Infotainmentsystem mit Google-Diensten und einer auf Elektroautos zugeschnittenen Navigation. Die kabellose Anbindung per Android Auto und Apple CarPlay gehört ebenso zur Serienausstattung wie die One-Pedal-Funktion, die das Fahren im Stadtverkehr vereinfacht.
Spezielle Michelin Pilot Sport 5-Reifen, rote Bremssättel und schwarze Alpine-Monogramme an den Kotflügeln setzen optische Akzente. Das sogenannte Alpine Telemetrics System liefert darüber hinaus Live-Daten zu Quer- und Längsbeschleunigung, Bremsverhalten und Stromverbrauch. Wer seine Rundenzeiten auf der Rennstrecke verbessern möchte, erhält hier wertvolles Feedback – inklusive Challenges für dynamisches und vorausschauendes Fahren.
Formel-1-Technologie für den Alltag
Der A290 versteht sich nicht als getuntes Elektroauto, sondern als durchdachter Sportwagen mit alternativem Antrieb. Die Plattform wurde modifiziert, das Fahrwerk weiterentwickelt, und die Aerodynamik stand klar im Fokus des Designs. Sogar unter nachlassender Batteriekapazität soll der Fahrer wiederholt die volle Leistung abrufen können – ein wichtiges Detail für den Einsatz auf der Rennstrecke. In den Topversionen absolviert der A290 den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,4 Sekunden und liegt damit an der Spitze seiner Klasse. Das Drehmomentmanagement (Alpine Torque Precontrol) bringt die 300 Newtonmeter des Elektromotors kontrolliert auf die Fahrbahn.
Direkt aus der Formel 1 übernommen sind zwei besondere Tasten am Lenkrad: Der rote Overtake-Knopf gibt für zehn Sekunden die maximale Motorleistung frei. Die Recharge-Taste erlaubt die Einstellung der Energierückgewinnung in vier Stufen. Eine Launch Control sorgt für die bestmögliche Beschleunigung aus dem Stand, während ein Sound-Feedback-System über den Betriebszustand des Antriebsstrangs informiert und das Fahrerlebnis intensiviert.
Rallye-Version und Kundensport als nächster Schritt
Alpine denkt über das Serienmodell hinaus: Die A290 Rallye wurde als Entwurf für ein vollelektrisches, erschwingliches und wettbewerbsorientiertes Rallye-Fahrzeug präsentiert. Ziel ist es, eine neue Ära im Kundensport einzuläuten, in der der Elektroantrieb keine Hürde mehr darstellt, sondern Leistung und Erlebnis auf ein neues Niveau hebt. Passend dazu startet in diesem Jahr eine A290 Trophy mit mehreren Veranstaltungen.
Vier Modellvarianten und Individualisierung
In Deutschland wird die A290 in vier Ausführungen angeboten. Der Einstiegspreis liegt bei 38.700 Euro. Die Basisversion GT und das Modell GT Premium nutzen einen 130 kW beziehungsweise 177 PS starken Elektromotor. Der kombinierte Stromverbrauch wird hier mit 15,8 kWh pro 100 Kilometer angegeben. Die leistungsstärkeren Versionen GT Performance und GTS mit 160 kW oder 218 PS kommen auf 16,5 kWh. Allen gemeinsam ist eine 52-kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 380 Kilometern nach WLTP ermöglicht. Wer sein Fahrzeug weiter personalisieren möchte, kann auf das Atelier Alpine Programm mit zusätzlichen Individualisierungsoptionen zurückgreifen.
Fotos: Renault Group
Was ist der Alpine A290?
Der Alpine A290 ist der erste vollelektrische Hot Hatch im Kleinwagensegment. Er verbindet die sportliche Tradition der französischen Marke mit einem emissionsfreien Antrieb und soll zeigen, dass Elektromobilität nicht auf Verzicht hinauslaufen muss.
Welche Motorvarianten stehen zur Auswahl?
Der A290 wird mit zwei Leistungsstufen angeboten. Die Basisversionen GT und GT Premium leisten 130 kW oder 177 PS. Die stärkeren Modelle GT Performance und GTS kommen auf 160 kW beziehungsweise 218 PS.
Wie hoch ist die Reichweite?
Alle Versionen nutzen eine 52-kWh-Batterie. Damit sind nach WLTP bis zu 380 Kilometer möglich.
Was kostet der A290 in Deutschland?
Die Preise beginnen bei 38.700,- Euro für die Basisausführung GT. Je nach Ausstattungslinie und Optionen steigt der Preis entsprechend.
Welche Version wird am häufigsten gekauft?
Knapp zwei Drittel der deutschen Kunden entscheiden sich für die stärkere Variante mit 218 PS in Verbindung mit den höheren Ausstattungslinien GT Performance oder GTS.
Welche besonderen technischen Features gibt es?
Zu den Highlights zählen eine Launch Control für optimale Beschleunigung aus dem Stand, ein Drehmomentmanagement namens Torque Precontrol sowie eine One-Pedal-Funktion für den Stadtverkehr. Ein Sound-Feedback-System gibt akustische Informationen über den Betriebszustand des Antriebs.
Was bedeuten die Tasten OV und RCH am Lenkrad?
Der rote Overtake-Knopf stellt für zehn Sekunden die maximale Motorleistung bereit. Die Recharge-Taste erlaubt die Einstellung der Energierückgewinnung in vier Stufen.
Wie gut beschleunigt der A290?
Die Topversionen absolvieren den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,4 Sekunden. Damit liegt das Modell an der Spitze seiner Klasse.
Kann man mit dem A290 auch Rennstrecke fahren?
Ja, das Fahrzeug ist für wiederholte volle Leistungsabgaben ausgelegt – auch bei nachlassender Batteriekapazität. Das Alpine Telemetrics System liefert zudem Live-Daten zu Quer- und Längsbeschleunigung, Bremsen und Stromverbrauch speziell für den Rennstreckeneinsatz. Eine Rallye-Version und eine eigene Marken-Trophy sind in Planung.
Gibt es Individualisierungsmöglichkeiten?
Über das Atelier Alpine Programm können zusätzliche Optionen zur Personalisierung bestellt werden.
