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Shell investiert in Standort am Grasbrook

Modernes Abfüllzentrum

Shell errichtet im Schmierstoffwerk am Grasbrook ein neues Abfüllzentrum für Motor- und Getriebeöle. Dafür wird das alte 33 Meter hohe Hochregallager gegenüber der Elbphilharmonie abgerissen, ein neues, zehn Meter hohes Materiallager gebaut und die angrenzenden Gebäude modernisiert. In diesen werden dann zwei nahezu komplett neue Abfülllinien installiert. Die Abrissarbeiten begannen am 18. Juni 2018 und werden voraussichtlich vier Monate dauern. Dabei werden unter anderem 900 Tonnen Stahl zerlegt. Der neue Komplex soll im Frühjahr 2019 in Betrieb gehen.

Abfüllung von Motor- und Getriebeölen in Flaschen und Kanister

Dann wird die Abfüllung von Motor- und Getriebeölen in Flaschen und Kanistern mit einem, vier und fünf Litern ausschließlich dort erfolgen – vollautomatisch und deutlich effizienter als bisher. Die Abfüllung in 20 Liter Eimer, 55 und 209 Liter Fässer, 1000 Liter Conatiner und direkt in Tankwagen verbleibt ebenso wie die Abfüllung der Flugzeughydrauliköle an den bisherigen Standorten auf dem Gelände.

Größte Schmierstoffwerke Europas

Das Shell Grasbrook Lubricants Centre (GLC) ist eines der größten Schmierstoffwerke Europas und das zweitgrößte innerhalb der Royal Dutch Shell Gruppe. Von knapp 300 Mitarbeitern werden jährlich mehr als 400 Millionen Liter Schmierstoffe und Prozessöle produziert.

Grundöle werden in Ölmischerei mit Additiven vermischt

Die Westseite des Shell Grasbrook Lubricants Centre grenzt an eine Wasserseite, den Reiherstieg. Hier legen täglich Binnentankschiffe (Kapazität 700 bis 1.000 Tonnen) und in größeren Abständen Hochseetanker (mit einer Kapazität von bis zu 6.000 Tonnen) an, die das Werk mit Grundölen beliefern. Die Grundöle werden in der Ölmischerei je nach Rezeptur der einzelnen Produkte mit Additiven vermischt, abgefüllt und für den Transport fertig gemacht. Täglich verlassen 60 Tankwagen und 40 Lkw mit verpackter Ware das GLC. Zu den Abnehmern der unterschiedlichen Produkte zählen unter anderem die Automobilindustrie (Automobilzulieferer, Nutzfahrzeug- und Lkw-Hersteller), die chemische Industrie, die Kosmetik- und Reifenindustrie sowie die Energieversorgung und der Maschinenbau.

Foto: Shell

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