Elektromobilität, Ladesäule, Shell

Shell errichtet Ladeinfrastruktur bei KFC Restaurants in Deutschland

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Gemeinsamer Aufbau der Ladeinfrastruktur

Die Shell Deutschland GmbH und KFC Deutschland fördern gemeinsam den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland. Dafür sollen in den kommenden Jahren an mindestens 23 autobahnnahen KFC Restaurants Shell Recharge Ladesäulen mit insgesamt 120 DC-Ladepunkten und einer Leistung bis zu 300 KW errichtet werden.

Versorgung zu 100 Prozent mir Grünstrom (?)

Shell und KFC, die bereits eine langjährige strategische Partnerschaft im Convenience Retail Geschäft verbindet, wollen mit dieser Initiative die Energiewende befördern und Autofahrern den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug erleichtern. Künftig können Kunden dann die Ladezeit für einen Besuch in den angrenzenden KFC Restaurants nutzen.

„Wir wollen der Partner der Wahl sein und Kunden ein Angebot machen, ihr Auto zu laden, wann immer und wo immer sie möchten, ob zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs, oder auf unseren Tankstellen. Ich freue mich, dass wir in unserem langfristigen Partner KFC jemand an unserer Seite haben, der genauso interessiert daran ist, die Energiewende voranzutreiben und mit dem wir unser bestehendes Angebot an Destination Charging ausbauen können.“

Linda van Schaik, als General Manager Mobility DACH zuständig für das Shell Tankstellengeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz

„Verantwortung zu übernehmen, ist tief in unserer Unternehmens-DNA verwurzelt – sei es für unsere Mitarbeitenden, unsere Gesellschaft oder unsere Ressourcen. Diese neue Facette unserer Kooperation mit unserem langjährigen Partner Shell unterstreicht einmal mehr die Werte, die uns verbinden.“

Sebastian Kayser, General Manager KFC Deutschland

Shell will bis 2050 ein Unternehmen mit Netto-Null-Emissionen werden

Ein Baustein hierfür ist der Aufbau eines breiten Ladeangebotes für Elektrofahrzeuge. Dafür wurden auch auf dem deutschen Markt schon früh die Weichen gestellt. 2017 hat das Unternehmen NewMotion, den damals größten europäischen Ladeanbieter Europas gekauft, der mittelweile in Shell Recharge unbenannt wurde. 2019 hat Shell begonnen, Shell Recharge Schnellladesäulen auf Shell Tankstellen zu bauen. 2021 hat Shell das Berliner Startup ubitricity gekauft, die das Laden an Laternen ermöglichen. Kürzlich hat Shell die SBRS GmbH übernommen, einen führenden Anbieter von Ladeinfrastrukturlösungen für kommerzielle Elektrofahrzeuge. Zusammen mit ABB baut Shell das erste landesweite Netz mit den weltweit aktuell schnellsten E-Ladesäulen Terra 360. Zudem besteht ein Kooperationsvertrag mit IONITY, dem Joint Venture aus Audi, BMW, Daimler, Ford, Hyundai, Porsche und VW, Schnellladesäulen entlang von Autobahnen in europäischen Ländern zu errichten. Die jetzt geplanten Ladesäulen an den Parkplätzen bei KFC sollen das Angebot für das Laden unterwegs erweitern.

Weltweit hat Shell das Ziel bis 2025 über 500.000 und bis 2030 über 2.500.000 Ladepunkte zu errichten.

Foto: Shell Deutschland Oil GmbH