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Elektromobilität, Volkswagen

Volkswagen setzt sich für verbesserte Arbeitsbedingungen im Kleinstbergbau von Kobalt im Kongo ein

Volkswagen, Elektromobilität

Risiken für Mensch und Umwelt

Volkswagen setzt sich laut eigenen Angaben aktiv für die Verbesserung des Kleinstbergbaus von Kobalt in der Demokratischen Republik Kongo sowie der Lebensbedingungen der Menschen in den umliegenden Gemeinden von Minen ein. Kobalt ist wichtiges Rohmaterial bei der Produktion von Autobatterien. Der Abbau im Kleinstbergbau bringt Risiken für Umwelt und Menschen mit sich. Um diese Risiken zu minimieren, tritt das Unternehmen der Initiative „Cobalt for Development“ bei.

Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen verbessern

Das Pilotprojekt zielt darauf ab, im südlichen Kongo, in dem sich 70 Prozent des weltweiten Kobaltvorkommens befinden, die Einhaltung von Gesetzen zu stärken und die Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen sowie das soziale Wohlergehen zu verbessern. Erste Weiterbildungen für Minenbetreiber und -arbeiter wurden gerade gestartet. Das Vorhaben wird von der GIZ umgesetzt und von BASF, BMW Group, Google, Samsung Electronics, Samsung SDI sowie Volkswagen finanziert.

„Für unsere E-Mobilitätsstrategie ist eine nachhaltige und verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen von größter Bedeutung. Kobalt spielt für uns eine große Rolle, trotz abnehmender Anteile in neueren Batterien. Mit dieser Initiative möchten wir unsere Strategie für nachhaltige Rohstoffe erweitern. Wir streben an, den Kleinstbergbau im Kongo als streng nachhaltige Kobaltquelle zu etablieren, denn viele lokale Existenzen basieren darauf. Wir möchten vor Ort Wirkung erzielen – in enger Zusammenarbeit mit starken Partnern.“

Ullrich Gereke, Leiter Beschaffungsstrategie des Volkswagen Konzerns

Aktuell akzeptiert Volkswagen kein Kobalt aus dem Kleinstbergbau

Zwei Fokusfelder stehen im Mittelpunkt des Pilotprojekts im kongolesischen Kupfergürtel: die Arbeitsbedingungen im Kleinstbergbau sowie die Lebensbedingungen für die umliegenden Gemeinden. Bei beiden Bereichen sollen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Bergbaukooperativen, Regierungsbehörden und Zivilgesellschaftsorganisationen Fortschritte erzielt werden. Dies geschieht durch Verbesserung des Abbaumanagements sowie durch Schulungen der Arbeiter zu den Themen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. In den umliegenden Gemeinden wird für besseren Zugang zu Bildung gesorgt, sowie für die Stärkung von alternativen Einkommensquellen und Konfliktlösungsfähigkeiten. Bereits mehr als 1.800 Anwohner von Bergbaugemeinden haben von diesen Maßnahmen profitiert.

Schulungen für nachhaltigere Arbeitsbedingungen

Derzeit werden die Schulungen für nachhaltigere Arbeitsbedingungen für zunächst 1.500 Bergarbeiter von 12 Bergbaukooperativen aus dem Kobaltkleinstbergbau rund um die Stadt Kolwezi vorbereitet. Ziel ist es, auf einer legalen Kobaltmine zu erproben, wie im Kleinstbergbau nachhaltige Abbaupraktiken eingeführt und aufrechterhalten werden können. Dafür wurden bereits 36 vorhandene Kobaltminen begutachtet.

Rückverfolgung der Rohstoffe

Volkswagen Konzern will kontinuierlich für mehr Verantwortlichkeit in seinen Rohstoff-Lieferketten für Batterien sorgen. Neben dem Einstieg bei „Cobalt for Development“ ist das Unternehmen dahingehend bereits eine Partnerschaft mit der auf Lieferketten-Analyse spezialisierten Fachagentur RCS Global eingegangen. Das von RCS Global entwickelte System ermöglicht die Rückverfolgung der Rohstoffe zu Sub-Lieferanten, Raffinerien, Schmelzen, Minen und Recycling-Unternehmen. Volkswagen ist davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Lieferantennetzwerk ein Garant für langfristigen Unternehmenserfolg ist – vor allem beim Thema Elektromobilität.

Foto: Volkswagen AG

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