Im April 1991, nur zwei Jahre nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs in Ungarn, legte Suzuki mit der Gründung der Magyar Suzuki Corporation in Esztergom den Grundstein für die europäische Produktion von Suzuki-Automobilen. Bereits ein Jahr später verließ der erste Suzuki die neue Fertigungsstätte. Seitdem hat der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist fast zwei Millionen Fahrzeuge im Norden Ungarns hergestellt.


Mittlerweile beschäftigt Suzuki in seinem ungarischen Werk rund 3.500 Arbeitnehmer, hinzu kommen Tausende Arbeitsplätze bei Zulieferern und Händlern im ganzen Land. Am zukunftsorientierten Standort in der Donaustadt schuf Suzuki umfassende Kapazitäten in einem Presswerk, in Karosseriebau- und Lackieranlagen, im Motorenbau sowie in der Endmontage und Qualitätskontrolle. Seit seiner Gründung wurde das Werk in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich ausgebaut und die Produktionskapazität auf fast 300.000 Einheiten pro Jahr gesteigert.

Erstes Modell aus ungarisch-japanischer Fertigung war 1992 der Suzuki Swift. Parallel zur damaligen zweiten Generation des weltweit erfolgreichen Kleinwagen-Bestsellers folgten im Jahr 2000 der Minivan Wagon R+ und 2003 der kompakte Ignis. 2005 startete die Herstellung der dritten Generation des Kleinwagens Swift. Aktuell werden der Suzuki Splash und SX4 sowie die vierte und damit neueste Generation des Swift in Esztergom produziert. Rund die Hälfte aller in Deutschland verkauften Suzuki-Automobile stammt somit aus dem europäischen Werk an der Donau.

Die Magyar Suzuki Corporation fertigt Automobile für alle europäischen Märkte. Darüber hinaus exportiert sie die produzierten Einheiten auch nach Japan und Russland, in die Ukraine und den Mittleren Osten, nach Israel sowie in nordafrikanische Länder wie Marokko.

Foto: Suzuki