Nissan hat den neuen Pixo vorgestellt. Der vollelektrische Kleinwagen ist für den urbanen Alltag gedacht. Er soll im A-Segment antreten und die wachsende Elektroflotte von Nissan in Europa ergänzen. Der Wagen wurde von Nissan gestaltet und von Renault gebaut. Produktionsort ist das Renault-Werk Novo Mesto in Slowenien. Die ersten Auslieferungen plant Nissan für Anfang 2027. Preise, Ausstattungen für einzelne Märkte und Details zur Vorbestellung will das Unternehmen ab Dezember 2026 nennen. Bis dahin bleiben viele Fragen offen.

Reichweite und Laden: 259 Kilometer, 50 kW DC, 11 kW AC
Nissan gibt für den Pixo eine Reichweite von bis zu 259 Kilometern an. Eine Angabe zur Messnorm fehlt in der Mitteilung. Für Fahrten in der Stadt, zum Einkaufen, zur Schule oder für Ausflüge am Wochenende kann das ausreichen. Wer häufig längere Strecken fährt, wird mit dieser Reichweite jedoch planen müssen. Serienmäßig ist ein DC-Schnelllader mit 50 Kilowatt an Bord. Damit lädt die Batterie nach Nissan-Angaben in 28 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Für heutige Verhältnisse ist das kein Spitzenwert, für einen Stadtwagen aber brauchbar. Zu Hause oder am Arbeitsplatz lädt der Pixo mit bis zu 11 Kilowatt Wechselstrom. Die Batterie nutzt Lithium-Eisenphosphat-Technologie, kurz LFP. Nissan bezeichnet sie als erste LFP-Batterie in einem Nissan-Modell in Europa. LFP-Zellen gelten als kostengünstiger und langlebiger als manche Alternativen, zeigen aber je nach Bauart Schwächen bei Kälte. Wie sich die Batterie des Pixo bei niedrigen Temperaturen verhält, dazu macht die Ankündigung keine Angaben.

Kompakte Maße, flexibler Innenraum
Der Pixo ist 3.796 Millimeter lang und 1.790 Millimeter breit. Damit passt er in enge Straßen und kleine Parklücken. Nissan nutzt den Raum mit verschiebbaren Rücksitzen, die sich einzeln verstellen lassen. So entsteht mehr Beinfreiheit oder zusätzlicher Stauraum. Bis zu vier Erwachsene sollen Platz finden. Ob das auf längeren Fahrten komfortabel bleibt, hängt von der Sitzposition und der Zuladung ab. Im Innenraum nennt Nissan 18 Liter Ablagevolumen. Der Kofferraum fasst 356 Liter, wenn die Rücksitze aufgestellt sind. Darin enthalten ist ein 50-Liter-Fach für Ladekabel. Für die Fahrzeugklasse sind diese Werte ordentlich. Sie zeigen, dass ein kleiner Elektrowagen nicht automatisch wenig Platz bieten muss.

Design mit Wiedererkennungswert
Nissan beschreibt den Pixo als Neufassung seiner Designsprache für kompakte Elektrofahrzeuge. Die Silhouette wirkt würfelförmig, mit klaren Flächen und progressiven Proportionen. Pixelinspirierte Leuchten, eine markante Front und versteckte Details sollen den Wagen erkennbar machen. Dazu gehören kleine “23”-Motive, die auf die japanische Aussprache von zwei und drei anspielen. Der vordere Stoßfänger erinnert an ein Robotergesicht. Die Farbpalette umfasst Töne wie Midnight Purple und Authentic Blue. Masato Koyama, Lead Exterior Designer bei Nissan Global Design, sagt sinngemäß, der Pixo zeige, dass Großes auch klein entstehen könne. Die kompakten Maße seien auf europäische Städte zugeschnitten, während der Innenraum offen, praktisch und überraschend großzügig wirken solle. Ob das Design in dieser Form auf den Markt kommt, bleibt bis zur Serienversion abzuwarten.

Vernetzte Technik: Gemini, Google built-in und MyNissan
Der Pixo bringt einen KI-Assistenten namens Gemini ins A-Segment von Nissan. Zum Marktstart soll Gemini in 16 Sprachen verfügbar sein. Er unterstützt Navigation, Unterhaltung und Kommunikation über natürliche Sprache. Mit der Zeit soll er Vorlieben aus dem Gesprächsverlauf lernen und persönlichere Antworten geben. Google built-in ist ebenfalls an Bord. Es bietet Navigation, Echtzeit-Routenplanung und Konnektivität. Über die MyNissan-App lassen sich Ladevorgänge und Fahrzeugfunktionen verwalten. Face ID erkennt den Fahrer und aktiviert persönliche Einstellungen. Die Bedienung läuft über ein 7-Zoll-Display für den Fahrer und einen 10-Zoll-Touchscreen für Infotainment. Grafiken und Animationen sollen Routenplanung, Musikwiedergabe und Gemini-Nutzung verständlich machen. Offen bleibt, wie es um Datenschutz, Datenverarbeitung und mögliche Abokosten für Gemini steht. Die Ankündigung nennt dazu keine Details.

Fahren in der Stadt: One-Pedal, Assistenz und Leistung
Der Wendekreis liegt bei 9,9 Metern. Das erleichtert Rangieren und Abbiegen in engen Vierteln. Der Elektromotor leistet maximal 60 Kilowatt. Damit sind spontane Reaktionen und eine kräftige Beschleunigung aus dem Stand möglich. Für die Stadt ist das ausreichend, für Autobahnetappen eher zurückhaltend. Nissan zählt zur Serienausstattung einen adaptiven Tempomat, der dem Verkehr bis zum Stillstand folgen und wieder anfahren kann. Ein intelligenter Spurhalte-Assistent, freihändiges Einparken und weitere Systeme sollen Sicherheit und Komfort erhöhen. Die One-Pedal-Technologie erlaubt Anfahren, Beschleunigen, Verzögern und Anhalten allein über das Fahrpedal. Gerade bei Stop-and-go in der Stadt kann das entlasten. Wie gut die Systeme in der Praxis zusammenspielen, wird erst eine Probefahrt zeigen.

Produktion, Marktstart und offene Punkte
Der Pixo wird von Nissan entwickelt und von Renault gefertigt. Das Werk steht in Novo Mesto in Slowenien. Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2027 an Kunden gehen. Preise, marktspezifische Ausstattungen und Informationen zur Vorbestellung will Nissan ab Dezember 2026 veröffentlichen. Bis dahin fehlen zentrale Angaben: Verbrauch, Ladekurve, Garantie für die Batterie, Anhängelast, Sicherheitsbewertungen und genaue Ausstattungslinien. Auch die Frage, wie konkurrenzfähig der Preis sein wird, lässt sich nicht beantworten. Clíodhna Lyons, Vice President Product, Brand & Marketing Strategy bei Nissan AMIEO, sagt sinngemäß, die Zukunft der Elektromobilität liege nicht in immer größeren Fahrzeugen mit immer mehr Technik. Entscheidend seien intelligentere Fahrzeuge, die sich natürlich in den Alltag einfügen. Der Pixo sei speziell für Europa und seine Städte entwickelt. Nissan verweist zugleich auf steigende Kraftstoffkosten und will mit Elektroautos sowie e-Power-Hybriden praktische Alternativen bieten, die Betriebskosten senken. Ob der Pixo dieses Versprechen einlöst, hängt am Ende von Preis, Realreichweite und Ladeleistung ab. Der Wettbewerb im kleinen Elektrosegment wächst. Nissan steigt mit einem kompakten, vernetzten Modell ein, das viele Fragen offen lässt und zugleich zeigt, wohin die Marke bei urbaner Elektromobilität will.

Fotos: Nissan Deutschland GmbH
| Technische Daten | Nissan Pixo |
| Abmessungen | |
| Gesamtlänge | 3.796 mm |
| Radstand | 2.492 mm |
| Höhe, unbeladen | 1.512 mm |
| Gesamtbreite (ohne Außenspiegel) | 1.790 mm |
| Überhang vorn | 741 mm |
| Überhang hinten | 563 mm |
| Bodenfreiheit | 140 mm |
| Wendekreis | 9,9 m |
| Elektroantrieb | |
| Batterie | 27,5 kWh LFP |
| Reichweite | 259 km WLTP |
| DC-Laden | 50 kW, 15–80 % in ca. 28 Minuten |
| AC-Laden | 11 kW (bidirektional) |
| Leistung | 60 kW |
| Kofferraumvolumen | |
| Rücksitze, nicht umgeklappt | 356 l VDA |
| Rücksitze, umgeklappt | 1.221 l VDA |
Was ist der Nissan Pixo?
Der Pixo ist ein neuer vollelektrischer Kleinwagen von Nissan. Er wurde für den urbanen Alltag entwickelt. Nissan positioniert ihn im A-Segment. Der Wagen entsteht bei Renault in Novo Mesto, Slowenien. Die ersten Auslieferungen plant Nissan für Anfang 2027.
Wie weit fährt der Pixo mit einer Batterieladung?
Nissan nennt bis zu 259 Kilometer. Die Angabe bezieht sich vermutlich auf eine bestimmte Messnorm. Welche Norm genau gilt, teilt das Unternehmen nicht mit. Für Stadtfahrten kann das reichen. Für lange Strecken braucht man Ladeplanung. Die tatsächliche Reichweite hängt von Temperatur, Fahrweise, Heizung und Klimaanlage ab.
Wie lange dauert das Laden?
Serienmäßig ist ein DC-Schnelllader mit 50 Kilowatt an Bord. Damit lädt die Batterie nach Nissan-Angaben in 28 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Zu Hause oder am Arbeitsplatz lädt der Pixo mit bis zu 11 Kilowatt Wechselstrom. Wie schnell die Ladeleistung bei kaltem Akku einbricht, dazu fehlen Angaben.
Welche Batterie steckt im Pixo?
Nissan verbaut eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie, kurz LFP. Das Unternehmen bezeichnet sie als erste LFP-Batterie in einem Nissan-Modell in Europa. LFP-Zellen gelten als kostengünstig und langlebig. Bei Kälte können sie jedoch schwächer arbeiten. Wie Nissan das im Pixo löst, ist offen.
Wie groß ist der Pixo?
Der Wagen misst 3.796 Millimeter in der Länge und 1.790 Millimeter in der Breite. Der Wendekreis liegt bei 9,9 Metern. Das macht ihn wendig in engen Straßen. Parklücken fallen kleiner aus. Für vier Erwachsene soll Platz sein. Ob das auf langen Fahrten bequem bleibt, muss sich zeigen.
Wie viel Stauraum bietet der Innenraum?
Nissan nennt 18 Liter Ablagevolumen im Innenraum. Der Kofferraum fasst 356 Liter bei aufgestellten Rücksitzen. Darin steckt ein 50-Liter-Fach für Ladekabel. Die Rücksitze lassen sich einzeln verschieben. So wächst entweder die Beinfreiheit oder der Stauraum. Für die Fahrzeugklasse sind das ordentliche Werte.
Wie sieht der Pixo aus?
Nissan spricht von einer neuen Designsprache für kompakte Elektrofahrzeuge. Die Silhouette wirkt würfelförmig. Klare Flächen prägen die Optik. Pixelinspirierte Leuchten und eine markante Front sollen den Wagen erkennbar machen. Versteckte “23”-Motive und ein roboterähnlicher Stoßfänger setzen Akzente. Farben wie Midnight Purple und Authentic Blue unterstreichen den urbanen Charakter. Ob das Serienmodell so kommt, bleibt abzuwarten.
Welche Technik bringt der Pixo mit?
Der Pixo führt Gemini als KI-Assistenten ins A-Segment von Nissan ein. Zum Marktstart soll Gemini in 16 Sprachen verfügbar sein. Er unterstützt Navigation, Unterhaltung und Kommunikation per Sprache. Google built-in bietet Navigation und Echtzeit-Routenplanung. Die MyNissan-App verwaltet Ladevorgänge und Fahrzeugfunktionen. Face ID erkennt den Fahrer und aktiviert persönliche Einstellungen. Ein 7-Zoll-Display sitzt vor dem Fahrer, ein 10-Zoll-Touchscreen übernimmt das Infotainment. Offen bleibt, welche Daten Gemini verarbeitet und ob Kosten anfallen.
Wie fährt sich der Pixo in der Stadt?
Der Elektromotor leistet maximal 60 Kilowatt. Aus dem Stand beschleunigt der Wagen kräftig. Für Tempo auf der Autobahn ist die Leistung eher bescheiden. Die One-Pedal-Technologie erlaubt Anfahren, Beschleunigen, Verzögern und Anhalten über das Fahrpedal. Das entlastet bei Stop-and-go. Ein adaptiver Tempomat folgt dem Verkehr bis zum Stillstand und fährt wieder an. Ein Spurhalte-Assistent und freihändiges Einparken gehören zur Serienausstattung. Wie zuverlässig die Systeme arbeiten, zeigt erst die Praxis.
Wann kommt der Pixo auf den Markt?
Die ersten Auslieferungen sind für Anfang 2027 vorgesehen. Preise, marktspezifische Ausstattungen und Informationen zur Vorbestellung will Nissan ab Dezember 2026 nennen. Bis dahin fehlen viele Details. Dazu gehören Verbrauch, Ladekurve, Batteriegarantie und genaue Ausstattungslinien.
Was kostet der Nissan Pixo?
Einen Preis nennt Nissan noch nicht. Das Unternehmen will ihn ab Dezember 2026 bekannt geben. Ohne Preis lässt sich nicht sagen, wie konkurrenzfähig der Pixo ist. Im kleinen Elektrosegment wächst der Wettbewerb. Der Preis entscheidet stark über den Erfolg.
Für wen ist der Pixo gedacht?
Nissan entwickelt den Pixo speziell für europäische Städte. Er richtet sich an Fahrer, die erstmals ein Elektroauto nutzen. Der Wagen soll Alltagstauglichkeit, Konnektivität und kompakte Maße verbinden. Wer oft lange Strecken fährt, braucht mehr Reichweite und schnellere Ladeleistung. Für kurze Wege, Pendeln und Einkaufsfahrten kann der Pixo passen. Ob er hält, was Nissan verspricht, hängt von Preis, Realreichweite und Ladeverhalten ab.
