Elektromobilität

Elektroauto laden – das geht bald mit Kryptowährung*

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Immer Menschen kaufen Elektroautos

Der eMobilty-Markt steckt zwar noch immer in den Kinderschuhen, doch zunehmend mehr Menschen entscheiden sich für ein Elektroauto. Allein im Mai dieses Jahres wurden in Deutschland rund 29.000 elektrisch betriebene PKW neu angemeldet, und nicht nur direkt in der Automobilindustrie ansässige Unternehmen können von diesem Zuwachs profitieren.

Was das Benzin bzw. der Diesel für herkömmliche Verbrennermotoren ist, ist Strom für Elektroautos und der will auch bezahlt werden. Innovative Konzepte ermöglichen es das Laden von Elektroautos auch mit Kryptowährungen, was eMobilität noch weiter mit der Digitalisierung verschmelzen lässt.

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Reale Anwendungszwecke statt Anlage – Krypto kann mehr

Es gibt einen guten Grund dafür, dass immer mehr Personen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dogecoin kaufen*. Neben der potenziellen Rendite durch die Wertsteigerung einzelner Währungen durch Halten wie bei Aktien, lassen sich die digitalen Coins allerdings auch für reale Anwendungszwecke einsetzen.

Immer mehr Unternehmen ermöglichen ihren Kunden, Waren oder Dienstleistungen nicht mit herkömmlichen Währungen zu bezahlen, sondern auch in Kryptowährungen, sowohl im Online- als auch im Offlinehandel.

Aufladung von E-Autos per Krypto ist keine neue Idee

Die Idee, Bezahlvorgänge für das Laden von Elektroautos auch in digitalen Währungen zu ermöglichen, und die Blockchain-Technologie zur Vereinfachung dieses Prozesses zu nutzen, ist prinzipiell nicht neu.

Bereits 2019 fand in Deutschland ein dreimonatiges Pilotprojekt statt, bei welchem Kunden der E.ON-Tochter Innogy im gesamten deutschen Innogy-Ladesäulennetz mit der Kryptowährung DAI bezahlen konnten. In digitalen Zeiten kann in drei Jahren viel passieren und mittlerweile sind die Konzepte für Kryptobezahlung an Ladesäulen weiter ausgereift. Experten gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren europaweit etwa 50.000 Ladestationen genutzt werden können, die Zahlungen in Kryptowährungen akzeptieren.

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Neue Kooperation für flächendeckende Abdeckung

Der auf Ladestationen spezialisierte irische Zahlungsdienstleister Vourity und das in Schweden beheimatete Softwareunternehmen HIPS Payment, arbeiten gemeinsam daran, die Zahlung in Kryptowährungen in den nächsten Jahren bei allen Ladesäulen für Elektroautos einzuführen. Dabei soll die Integration von Kryptowährungen mittels des HIPS-Merchant-Protocol (HPM) erfolgen, welches auf den Kryptowährungen Ethereum und Solana basiert. Das HPM dient somit als eine Schnittstelle für die Verbindung mit einzelnen Ladestationen.

Bisher als problematisch galt vor allem die oft umständliche Eröffnung eines Accounts bei unterschiedlichen Zahlungsanbietern. Geplant ist zukünftig, dass jedes Elektroauto und jede Ladestation mithilfe der sogenannten Distributed Ledger Technologie (DLT) eine eigene Identität erhalten, wodurch eine eindeutige Authentifizierung möglich wird. Die Kooperation zwischen HIPS Payment und Vourity läuft seit November 2021 und soll vorerst insgesamt drei Jahre fortgesetzt werden.

Nicht alle Kryptowährungen eignen sich für Bezahlvorgänge

Kryptowährungen sind keinesfalls unumstritten, allerdings unterscheiden sich die verschiedenen Coins voneinander und können nicht alle miteinander verglichen werden. Ein häufig geäußerter Kritikpunkt, ist der enorme Stromverbrauch, den bestimmte Kryptowährungen für die Erzeugung benötigen. Auch Tesla Chef Elon Musk äußerte Bedenken bezüglich der Verwendung von stromintensiven Kryptowährungen wie Bitcoin für das Laden von Elektroautos.

Musk ist in der Vergangenheit schon des Öfteren mit seiner Meinung bzw. Kommentaren zu diversen Kryptowährungen aufgefallen und. Im vergangenen Jahr sorgte ein Tweet von Musk beispielsweise dafür, dass der Dogecoin Kurs* ein wahres Kursfeuerwerk hinlegte.

Auch in die Diskussion um die Option, das Laden von Elektroautos zukünftig per Kryptowährungen zu ermöglichen, hat sich der global wirkende Unternehmer eingemischt. Auch er habe Bedenken, was die Wahl der Währung anginge, insbesondere gegen Bitcoin sprach er sich dabei aus. Erst wenn mindestens die Hälfte der aufgebrachten Energie für die Erzeugung von Bitcoin benötigt würde, würde die bekannteste aller Kryptowährungen sich für Bezahlvorgänge eignen.

Fazit

Die zahlreichen auf der Blockchain-Technologie basierenden digitalen Währungen haben alle ihre Vor- und Nachteile, Kryptowährungen* sind mehr als nur eine alternative Anlageoption. In Zukunft werden Bezahlvorgänge mit Bitcoin, Ethereum und Co. möglicherweise genauso alltäglich sein, wie es heute Kartenzahlungen sind.

Wenn sich die eMobilität tatsächlich durchsetzen wird, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Bezahlvorgänge an Ladestationen für Elektroautos zukünftig auch in Kryptowährungen getätigt werden können. Ob eine bereits existierende digitale Währung, oder aber eine, die noch entwickelt wird, sich letztlich für diesen Zweck durchsetzt, ist reine Spekulation. Sofern aber die Hürden der Digitalisierung überwunden sind und die Defizite im Bereich Volatilität von Kryptowährungen aus dem Weg geräumt worden sind, ist der Weg frei für ein neues Zeitalter des unkomplizierten Bezahlens.

*Werbe-Artikel mit Werbelinks