Rekordzulassungen im Minisegment
Die aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes sprechen eine klare Sprache. Gleich im ersten Monat des Jahres hat sich der Fiat 500 an die Spitze der sogenannten Miniklasse gesetzt. Mit einem Marktanteil von 31,5 Prozent entfiel im Januar 2026 nahezu jede dritte Neuzulassung in diesem Bereich auf den italienischen Kultflitzer. Trotz eines insgesamt kleiner gewordenen Segmentes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Marke ihre Verkaufszahlen beim 500er mehr als verfünffachen.
Tradition trifft auf moderne Antriebe
Der anhaltende Erfolg basiert auf einer durchdachten Modellpalette, die sowohl klassische als auch zukunftsweisende Technologien vereint. Neben der vollelektrischen Variante sorgt seit Kurzem der neu eingeführte Fiat 500 Hybrid für Aufsehen. Dieses Modell kombiniert einen Benzinmotor mit einem elektrischen Antrieb und senkt so den Kraftstoffverbrauch spürbar. Besonders beim Anfahren oder Beschleunigen greift die Unterstützung des Elektromotors, während die Batterie während der Fahrt ganz ohne Steckdose geladen wird. Die Leistung von 48 Kilowatt entspricht 65 PS, wobei Käufer zwischen der klassischen zweitürigen Limousine und dem Cabriolet mit elektrisch bedienbarem Stoffverdeck wählen können.
Staatliche Förderung als zusätzlicher Impuls
Andreas Mayer, Leiter der Marke Fiat in Deutschland, zeigt sich hochzufrieden mit dem Jahresauftakt. Der kontinuierliche Erfolg des Fiat 500 belege, dass man mit der aktuellen Produktstrategie voll im Trend liege. Besonders der neue Hybrid treffe den Nerv der Zeit, da er eine stark nachgefragte Technologie nun auch in die kompakte Fahrzeugklasse bringe. Zudem erhofft sich Mayer von der wiederaufgenommenen staatlichen Förderung für Elektroautos weitere Kaufanreize, insbesondere für den vollelektrischen Ableger der Baureihe.
Elektrisch in die Zukunft
Die Batterievariante des Fiat 500 ist in zwei Leistungsstufen erhältlich. Die Einstiegsversion bringt es auf 70 Kilowatt, umgerechnet 95 PS, während das stärkere Modell 87 Kilowatt oder 118 PS leistet. Käufer können zudem zwischen zwei Batteriegrößen entscheiden. Der kleinere Akku mit 23,8 Kilowattstunden erlaubt eine Reichweite von bis zu 257 Kilometern nach WLTP-Norm. Wer häufiger längere Strecken fährt, greift zur 42-Kilowattstunden-Batterie, die bis zu 320 Kilometer schafft. Neben Limousine und Cabriolet gibt es den Elektro-Fiat auch in der praktischen 3+1-Version mit einer zusätzlichen kleinen Tür auf der Beifahrerseite. Sie erleichtert den Zugang zur Rückbank und steigert den Alltagsnutzen spürbar, ohne den typischen Charakter des Fahrzeugs zu verändern.
Foto: Stellantis NV
