Sicherheit als grundlegendes Entwicklungsziel

Die Marke MINI hat Sicherheit schon immer als einen ihrer zentralen Entwicklungsschwerpunkte betrachtet. Zahlreiche Auszeichnungen mit der Höchstwertung von fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest belegen diesen Anspruch über einen längeren Zeitraum hinweg. Im Kern steht ein durchgängig weiterentwickeltes Sicherheitskonzept, das bereits in der Basisversion einen umfangreichen Schutz bieten soll.

Vernetzte Sensorik als Grundlage aktiver Sicherheit

Die technologische Basis für die Assistenz- und Sicherheitsfunktionen bildet ein Zusammenspiel von bis zu zwölf Ultraschallsensoren, fünf Kameras und fünf Radarsystemen. Bereits in der Serienausstattung aller MINI Modelle findet sich ein umfassendes Paket an aktiven Sicherheitsfunktionen. Diese Systeme erkennen Gefahrensituationen frühzeitig und können den Fahrer unterstützen, um Unfälle möglichst zu vermeiden.

Zur Grundausstattung gehören eine Spurverlassenswarnung mit aktiver Rückführung, eine Frontkollisionswarnung mit automatischer Bremseingriff sowie eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeige. Hinzu kommt eine Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion. Der serienmäßige Driving Assistant bietet zudem eine Spurwechselwarnung für den toten Winkel, eine Ausstiegswarnung, eine Heckkollisionswarnung sowie eine Querverkehrswarnung hinten beim Ausparken.

Mini Sicherheit

Präventive Maßnahmen vor dem Crash

Die integrierte Sicherheit der aktuellen Modelle umfasst auch sogenannte Pre-Crash-Funktionen. Diese bereiten das Fahrzeug bereits vor einer drohenden Kollision aktiv vor. Das System erkennt kritische Situationen anhand von Fahrdynamik-, Sensor- und Umfelddaten und leitet reversible Schutzmaßnahmen ein. Dazu zählen das automatische Schließen von Fenstern und Schiebedächern sowie die vorausschauende Positionierung der Sitzlehnen. Ziel ist es, den Insassenschutz bereits vor dem eigentlichen Unfallereignis zu erhöhen.

Teilautomatisiertes Fahren als Option

Für die MINI Cooper Familie, den MINI Aceman sowie den MINI Countryman steht optional der Driving Assistant Plus zur Verfügung. Dieses Paket ermöglicht teilautomatisiertes Fahren mit Funktionen wie Spurführungsassistent, Abstandsregelung ACC Stop & Go und automatischem Geschwindigkeitsassistenten. Das radar- und kamerabasierte System hilft dem Fahrer beim Halten von Spur, Abstand und Geschwindigkeit.

Eine Erweiterung bietet der Driving Assistant Professional exklusiv für den MINI Countryman. Zusätzliche Funktionen wie der Spurwechselassistent und das Active Lane Guiding gehören dazu. Bei aktiver Navigation weist das System auf bevorstehende Spurwechsel oder Abfahrten hin. Nach Betätigung des Blinkers unterstützt das Fahrzeug den Spurwechsel durch Geschwindigkeitsanpassung und ein leichtes Lenkmoment. Ergänzt wird dies durch einen Seitenkollisionsschutz für Autobahnen und eine Ampelerkennung für den Stadtverkehr.

Parkassistenz: Von der Kamera bis zur Fernsteuerung

Die Parkassistenzsysteme runden das Sicherheitsangebot ab. Serienmäßig unterstützen der Parkmanöver-Assistent, der Rückfahrassistent, die aktive Parkdistanzkontrolle und die Rückfahrkamera das Rangieren. Optional stehen je nach Modell erweiterte Systeme bereit. Der Parking Assistant Plus nutzt vier Surround-Kameras für 360-Grad-Ansichten des Fahrzeugumfelds, die sowohl für den Anti-Theft-Recorder als auch für präzises Parken verwendet werden können. Mit dem Parking Assistant Professional ist sogar ferngesteuertes Parken per Smartphone und MINI App möglich.

Passive Sicherheit: Struktur, Airbags und Gurte

Alle aktuellen MINI Modelle verfügen in der Grundausstattung über eine umfangreiche passive Sicherheitsausstattung für Frontal-, Seiten- und Heckkollisionen. Eine stabile Karosseriestruktur, definierte Deformationszonen und moderne Rückhaltesysteme bilden die Grundlage. Je nach Modell und Markt sind bis zu neun adaptive Front- und Seitenairbags verbaut. In Deutschland hat der MINI Countryman serienmäßig einen zentralen Airbag zwischen Fahrer und Beifahrer. Die MINI Cooper Familie und der vollelektrische MINI Aceman bieten in einigen Märkten Seitenairbags auch für die zweite Sitzreihe.

Das Gurtsystem kombiniert adaptive Gurtkraftbegrenzer und Automatenstrammer zu einem abgestimmten Gesamtsystem, das sich je nach Kollisionsszenario anpasst. Bei den vollelektrischen MINI Cooper Modellen und dem MINI Aceman kommen zusätzlich Endbeschlagstrammer zum Einsatz, die die Rückhaltung im Hüftbereich verbessern.

Fußgängerschutz durch aktive Frontklappe

Fast alle MINI Modelle verfügen über eine aktive Frontklappe. Bei einer Kollision mit einem Fußgänger hebt dieses System die Motorhaube gezielt an, um das Verletzungsrisiko zu reduzieren.

Serienausstattung oder kostenpflichtige Option

Bei aller umfangreichen Serienausstattung zeigt sich ein bekanntes Muster der Automobilindustrie: Hochwertige Assistenzsysteme wie der Driving Assistant Professional bleiben teuren Modellen oder kostenpflichtigen Optionen vorbehalten. Zudem sind einige Sicherheitsfeatures wie die Seitenairbags in der zweiten Reihe nicht in allen Märkten serienmäßig, was die Vergleichbarkeit erschwert. Die wiederholten Fünf-Sterne-Bewertungen im Euro-NCAP-Test bestätigen zwar das hohe Niveau, doch Käufer sollten genau prüfen, welche Systeme im konkreten Fahrzeug tatsächlich enthalten sind – und welche Aufpreis kosten. Die intelligente Kombination aus aktiven und passiven Sicherheitselementen bleibt dennoch ein klarer Pluspunkt der aktuellen MINI Generation.

Foto: BMW AG

Welche Sicherheitsbewertungen hat MINI im Euro NCAP erhalten?

MINI kann im Laufe der Zeit zahlreiche Höchstwertungen mit fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest vorweisen, was den hohen Anspruch der Marke an den Insassenschutz unterstreicht.

Welche aktiven Sicherheitssysteme sind serienmäßig an Bord?

Zur Grundausstattung aller MINI Modelle gehören eine Spurverlassenswarnung mit aktiver Rückführung, eine Frontkollisionswarnung mit automatischem Bremseingriff, eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeige sowie eine Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion. Zudem ist der Driving Assistant mit Spurwechselwarnung, Ausstiegswarnung, Heckkollisionswarnung und Querverkehrswarnung hinten serienmäßig integriert.

Was ist unter Pre-Crash-Technologie bei MINI zu verstehen?

Das Fahrzeug erkennt anhand von Fahrdynamik- und Umfelddaten kritische Situationen frühzeitig und leitet reversible Schutzmaßnahmen ein. Dazu zählen das automatische Schließen von Fenstern und Schiebedach sowie die vorausschauende Positionierung der Sitzlehnen, noch bevor es zu einer Kollision kommt.

Welche optionalen Assistenzpakete gibt es?

Für die MINI Cooper Familie, den Aceman und den Countryman ist der Driving Assistant Plus erhältlich, der teilautomatisiertes Fahren mit Spurführungsassistent, Abstandsregelung und automatischem Geschwindigkeitsassistenten ermöglicht. Exklusiv für den Countryman bietet der Driving Assistant Professional zusätzlich einen Spurwechselassistenten, Active Lane Guiding, Seitenkollisionsschutz für Autobahnen und eine Ampelerkennung.

Wie unterstützen die Parksysteme den Fahrer?

Serienmäßig helfen Parkmanöver-Assistent, Rückfahrassistent, aktive Parkdistanzkontrolle und Rückfahrkamera beim Rangieren. Optional erzeugen vier Surround-Kameras im Parking Assistant Plus eine 360-Grad-Ansicht. Der Parking Assistant Professional ermöglicht sogar ferngesteuertes Parken per Smartphone.

Welche passive Sicherheitsausstattung ist verbaut?

Eine stabile Karosseriestruktur mit definierten Deformationszonen, moderne Rückhaltesysteme sowie je nach Modell bis zu neun adaptive Front- und Seitenairbags bilden die Grundlage. Der MINI Countryman hat in Deutschland serienmäßig einen zentralen Airbag für Fahrer und Beifahrer. Die Cooper Familie und der Aceman bieten in einigen Märkten Seitenairbags auch in der zweiten Sitzreihe.

Wie ist das Gurtsystem aufgebaut?

MINI kombiniert adaptive Gurtkraftbegrenzer und Automatenstrammer zu einem Gesamtsystem, das sich situationsabhängig an verschiedene Kollisionsszenarien anpasst. Bei den vollelektrischen Modellen Cooper und Aceman kommen zusätzlich Endbeschlagstrammer für eine bessere Rückhaltung im Hüftbereich zum Einsatz.

Gibt es einen speziellen Fußgängerschutz?

Nahezu alle MINI Modelle verfügen über eine aktive Frontklappe. Bei einer Kollision mit einem Fußgänger hebt diese die Motorhaube gezielt an, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

Ist die Sicherheitsausstattung bei allen Modellen identisch?

Nein, es gibt Unterschiede. Der Countryman bietet beispielsweise den exklusiven Driving Assistant Professional und serienmäßig den zentralen Airbag. Die vollelektrischen Modelle verfügen über spezielle Endbeschlagstrammer. Auch die Verfügbarkeit von Seitenairbags in der zweiten Reihe variiert je nach Markt. Interessenten sollten daher die konkrete Ausstattung des gewählten Fahrzeugs genau prüfen.

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