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Mehr als 1.400 Auszubildende starten bei Volkswagen

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Ausbildungsbeginn

Am 1. September 2022 sind bundesweit 1.175 Auszubildende und dual Studierende an den deutschen Standorten der Volkswagen AG in das Berufsleben gestartet. Die jungen Auszubildenden beginnen ihre Ausbildung in einem von insgesamt 19 technischen sowie 12 kaufmännischen Berufen oder absolvieren einen von 22 dualen Studiengängen. Zusätzlich bietet Volkswagen auch 200 Junior-Softwareentwicklerinnen und -entwicklern an der hauseigenen Fakultät 73 ein zweijähriges Qualifizierungsprogramm. Hinzu kommen 75 Personen, die nach erfolgreicher Ausbildung bei Volkswagen eine Studienförderung erhalten (sogenannte ‚Agebi+‘). In Summe verfolgen damit auch in diesem Jahr erneut mehr als 1.400 junge Menschen eine zukunftsorientierte Ausbildung bei der Volkswagen AG.

„Die Berufsausbildung ist eine der zentralen Säule für die erfolgreiche Transformation unseres Unternehmens und sichert uns Zugang zu den Fachkräften von morgen. Mit der konsequenten Neuausrichtung unserer Berufsausbildung sichern wir Ausbildung auf höchstem Niveau und können gezielt neue, für unsere Transformation elementare Kompetenzen im Unternehmen aufbauen zum Beispiel im Zukunftsbereich Batterie, in dem für Volkswagen vollkommen neue Berufsprofile entstehen.“

Gunnar Kilian, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Personal und Truck & Bus

„Junge Talente sind das Fundament der Zukunft von Volkswagen. Deswegen ist die Ausbildung der Fachkräfte von morgen im eigenen Haus ein ganz zentraler Schlüssel, damit wir langfristig den Herausforderungen der Transformation erfolgreich begegnen können. In den vergangenen Jahren haben wir viel in die Zukunftsfähigkeit unserer Ausbildungsprogramme investiert und zum Beispiel überall den Schwerpunkt Digitalisierung gestärkt. Ich bin mir sicher, dass sich jeder Euro, der in die Ausbildung fließt, später doppelt und dreifach auszahlt. Wir freuen uns jetzt schon auf die neuen Talente – und ich wünsche allen Auszubildenden und dual Studierenden einen gelungenen Start.“

Daniela Cavallo, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende der Volkswagen AG

Rund die Hälfte der diesjährigen Nachwuchskräfte startet in Wolfsburg

Wolfsburg (528): Im Stammwerk Wolfsburg sind in diesem Jahr 528 neue Auszubildende (356) und dual Studierende (172) im Rahmen der Begrüßungsfeier in der Volkswagen Arena in das Berufsleben gestartet. Das entspricht rund der Hälfte der insgesamt 1.175 Ausbildungsplätze, die das Unternehmen an seinen Standorten in Wolfsburg, Hannover und Emden sowie an den Standorten der Volkswagen Group Components in Braunschweig, Kassel und Salzgitter in diesem Jahr besetzt. Die jungen Talente beginnen ihre Ausbildung in 12 technischen Berufen sowie 9 kaufmännischen oder absolvieren einen von 13 dualen Studiengängen.

Die Gewichtung der Ausbildungsberufe zeigt, dass sich die Berufsausbildung konsequent an der Transformation des Unternehmens zum nachhaltigen, software-orientierten Unternehmen ausrichtet. So qualifiziert das Unternehmen in diesem Jahr mehr als die Hälfte der Auszubildenden (198) in Wolfsburg in den Zukunftsfeldern Elektronik und IT und unterstützt damit nachhaltig den Wandel von Volkswagen in Richtung der E-Mobilität. 102 Auszubildende starten in die ebenfalls um neue, zukunftsorientierte Inhalte erweiterten Metallberufe und 56 in kaufmännische und Dienstleistungsberufe. Erstmals bildet Volkswagen in Wolfsburg in diesem Jahr auch 12 Nachwuchskräfte zu Kaufleuten für Digitalisierungsmanagement aus und erweitert damit die Bandbreite an zukunftsorientierten Ausbildungsberufen in diesem Bereich. Ebenfalls neu sind vier Studiengänge (Chemie, Digital Engineering, Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik sowie International Business), die auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens einzahlen.

Braunschweig (95): Im Werk Braunschweig sind 84 Nachwuchskräfte in einen von sieben gewerblich-technischen Berufen gestartet. Ausgebildet wird in folgenden Berufen: Elektroniker* für Automatisierungstechnik (36), Industriemechaniker (12), Zerspanungsmechaniker (12), Elektroniker für Informations- & Systemtechnik (12), Fachkraft für Lagerlogistik (6), Gießereimechaniker (4) und Werkfeuerwehr (2). In diesem Jahr haben zudem elf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen der vier praxisintegrierten Studiengänge in Ingenieurinformatik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Logistikmanagement aufgenommen.

Emden (99): 99 junge Frauen und Männer haben am 1. September 2022 ihre Berufsausbildung im Volkswagen Werk Emden begonnen. Das Volkswagen Werk bildet jedes Jahr in zehn kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen aus: Elektroniker für Automatisierungstechnik (39),
Fachinformatiker für Systemintegration (7), Fahrzeuglackierer (6), Industriekaufleute (6),
Industriemechaniker (8), KFZ Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik (10),
technische Produktdesigner (4), Werkfeuerwehrleute (2), Werkzeugmechaniker (8),
Produktionstechnologen (9). Darüber hinaus können Abiturienten in einem dualen Studiengang eine Berufsausbildung mit einem Studium kombinieren. Seit 2020 bildet Emden als einziger Standort die Ausbildung zum Produktionstechnologen 4.0. an.

Hannover (173): Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) haben 173 junge Menschen ihre Berufsaus-bildung begonnen. Davon sind 151 in einen von insgesamt acht technischen oder kaufmännischen Berufen wie zum Beispiel Kfz-Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik oder Fachinformatiker mit Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse gestartet. Zusätzlich haben 22 dual Studierende ihr Studium in einem der sieben angebotenen Fächer begonnen. Insgesamt werden zurzeit am VWN Standort mehr als 500 junge Menschen ausgebildet. Damit ist VWN der größte gewerbliche Ausbildungsbetrieb in der IHK-Region Hannover.

Kassel (185): Auch im Werk Kassel war der 1. September der erste Ausbildungstag für insgesamt 170 Auszubildende. Ausgebildet wird am Standort in zwölf Berufen: Elektroniker für Automatisierungstechnik (32), Industriemechaniker (30), Zerspanungsmechaniker (12), Fachinformatiker für Systemintegration (6), Fachkraft für Lagerlogistik (22), Gießereimechaniker (12), Werkstoffprüfer Metall (3), Werkzeugmechaniker (6,) Mechatroniker (24), IT-Systemelektroniker (18), Kaufleute für digitales Management (4) und Werkfeuerwehrleute (1). Zudem sind in diesem Jahr 15 Studierende in einen praxisorientierten Studiengang gestartet.

Salzgitter (95): Der Standort Salzgitter transformiert sich derzeit vom Leitwerk Motor zum Leitwerk Zelle. Im Zuge dieser Neuausrichtung hat das Unternehmen auch die Ausbildungs- und Studiengänge neu aufgestellt und das Angebot in den Zukunftsfeldern verstärkt. Neu ab September 2022 ist in Salzgitter der Ausbildungsberuf Chemielaborant, der die Auszubildenden auf den Einsatz im chemischen Labor vorbereitet. Ebenso neu sind die dualen Studiengänge Chemie und Chemieingenieurwesen. Insgesamt starteten in diesem Jahr 72 Auszubildende und 22 dual Studierende in Salzgitter in das Berufsleben. Das Angebot am Standort umfasst aktuell sieben Ausbildungsberufe: Elektroniker für Automatisierungstechnik (36), Elektroniker für Informations- und Systemtechnik (12), Industriemechaniker (12), Chemielaborant (6), Industriekaufleute (4), Fachkräfte für Lagerlogistik (2) und Werkfeuerwehrleute (1). Zudem stehen vier duale Studiengänge in Chemie, Chemie-Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Digital Engineering mit Schwerpunkt Maschinenbau zur Auswahl. Salzgitter verzeichnet in diesem Jahr zudem einen neuen Rekord und hat mit 22 jungen Talenten so viele dual Studierende wie nie zuvor eingestellt. Besonders beliebt sind dabei die neuen Studiengänge Chemie Ingenieurwesen und Chemie, auf die allein 19 der 22 Studierenden entfallen.

Bei dem Tochterunternehmen der Volkswagen AG Volkswagen Osnabrück sind in diesem Jahr 40 neue Auszubildende und Studierende im Praxisverbund in folgenden Berufen gestartet: Elektroniker für Automatisierungstechnik (4), Fertigungsmechaniker (6), Kfz-Mechatroniker System- und Hochvolt-Technik als Studium im Praxisverbund (4), Werkzeugmechaniker (6), Industriekaufleute (5), Mechatroniker (4), Elektroniker für Automatisierungstechnik als Studium im Praxisverbund (2), Fachinformatiker (2), Kfz-Mechatroniker in System- und Hochvolt-Technik als Ausbildung (4), Industriemechaniker (2), Technikantinnen (2), praxisintegriertes Studium Embedded Systems (1) und Werkfeuerwehrleute (1).

An den drei Standorten bei Volkswagen Sachsen in Zwickau, Chemnitz und Dresden haben 143 junge Frauen und Männer am 1. September ihre Berufsausbildung und ihr duales Studium aufgenommen. Volkswagen bildet im Freistaat Sachsen in 13 Berufsbildern aus.

Allen Standorten ist eines gemeinsam: Die Berufsbildung bei Volkswagen vermittelt Fachwissen und Können auf hohem Niveau und am Puls der Zeit. So werden die Nachwuchskräfte auf die Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft optimal vorbereitet und gleichzeitig bedarfsgerecht ausgebildet. Im Fokus der Ausbildung stehen neben der fachlichen Wissensvermittlung daher auch moderne Ausbildungsmethoden, die selbstbestimmtes Lernen fördern und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit stärken.

Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2023 noch bis 28. Februar möglich

Jugendliche, die im kommenden Jahr ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei Volkswagen beginnen möchten, können sich bereits für den Ausbildungsstart 2023 bewerben. Die Ausbildung startet Anfang September 2023, das duale Studium zum Wintersemester 2023/2024. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Februar 2023. Für Volkswagen Osnabrück sind Bewerbungen ganzjährig möglich.

Insgesamt stehen in der Volkswagen AG 1.175 Ausbildungsplätze in der Berufsausbildung und im dualen Studium an den deutschen Standorten zur Verfügung. Diese verteilen sich wie folgt: Wolfsburg: 534, Hannover: 173, Emden: 99 sowie die Standorte der Konzern Komponente mit Braunschweig: 95, Salzgitter: 93 und Kassel: 181. Weitere 275 Ausbildungsplätze stehen für vergleichbare Aus- und Weiterbildungen zum Beispiel an der Fakultät 73 oder für Personen zur Verfügung, die bereits eine Ausbildung im Unternehmen erfolgreich absolviert haben und sich mit einem Studiengang weiterführend qualifizieren möchten (genannt „AGEBI+“).

Foto: Volkswagen AG