Die Leserschaft des Fachmagazins Elektroautomobil hat entschieden: In der Premierenauflage des Wettbewerbs „Elektrohelden“ geht ein besonderer Preis an ein außergewöhnliches Fahrzeug. Der Fiat Topolino setzte sich in seiner Kategorie durch und darf sich nun „Elektroheld“ nennen. Bei der umfassenden Wahl, die das gesamte verfügbare Modellspektrum in Deutschland und Österreich abbildete, traten insgesamt 215 Elektroautos in 17 Klassen an. Rund 11.300 Stimmen wurden abgegeben, von denen knapp 30 Prozent in der Kategorie der Leichtfahrzeuge auf den italienischen Zweisitzer entfielen. Damit überzeugte er vor sechs weiteren Mitbewerbern.
Urbanes Konzept für junge Fahrer und Stadtmenschen
Der Erfolg des Topolino ist eng mit seinem durchdachten Konzept verbunden. Als rein elektrisch angetriebenes Leichtkraftfahrzeug verkörpert er die Markenphilosophie, nachhaltige Lösungen für den urbanen Raum zu schaffen. Eine besondere Stärke liegt in seiner Zugänglichkeit: Dank einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h darf er bereits von Jugendlichen ab 15 Jahren mit der entsprechenden Fahrerlaubnis AM gefahren werden. Seine kompakten Maße von nur 2,55 Metern Länge, kombiniert mit einem engen Wendekreis und einem automatischen Getriebe, machen ihn zum idealen Begleiter in der Stadt.
Technische Daten für den Alltag
Angetrieben wird der Kleinstwagen von einem Elektromotor mit einer Leistung von 6 kW, was etwa 8,2 PS entspricht. Für die typischen Strecken des Stadtalltags bietet er eine Reichweite von circa 75 Kilometern nach dem WMTC-Standard. Die Energie speist eine Batterie mit einer Kapazität von 7 kWh. Das Aufladen ist unkompliziert an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose mit 220 Volt möglich und benötigt etwa vier Stunden für eine vollständige Ladung.
Modellvielfalt mit Charme und Historie
Interessenten können den Topolino in zwei verschiedenen Ausführungen wählen. Besonders charmant präsentiert sich die Dolcevita-Version. Sie erinnert mit Details wie einem Rollverdeck und Seilen anstelle klassischer Türen bewusst an die legendären Strandautos aus der italienischen Dolce-Vita-Ära der 1960er Jahre. Damit knüpft Fiat nicht nur optisch an eine große Tradition an. Der Name Topolino selbst ist eine Hommage an ein historisches Modell: Der erste Fiat 500, gebaut von 1936 bis 1955, war als erschwinglicher Volkswagen äußerst erfolgreich und wurde in Italien liebevoll „kleine Maus“ – also Topolino – getauft. Mit dem modernen Elektrohelden lebt dieser Geist der praktischen und freudvollen Mobilität nun in neuer Form weiter.
Foto: Stellantis Germany GmbH
