Erfolg für italienisches Styling im Kleinstwagensegment

Im diesjährigen Markenwettbewerb der Zeitschrift AUTO BILD konnte sich Fiat in einer besonders prestigeträchtigen Kategorie durchsetzen. Die italienische Traditionsmarke sicherte sich den Sieg in der Design-Wertung bei den Kleinstwagen. Innerhalb der offiziellen Segment-A-Klassifikation zählen die Modelle 500 und Pandina damit zu den gestalterisch überzeugendsten Angeboten am Markt.

Auszeichnung als Bestätigung für Turiner Designarbeit

Andreas Mayer, Deutschland-Chef von Fiat, ordnet den Erfolg als besondere Anerkennung ein. Der Sieg in einer Designkategorie des AUTO BILD-Wettbewerbs habe für das Unternehmen einen hohen Stellenwert. Er zeige, dass es dem hauseigenen Centro Stile in Turin gelungen sei, moderne Technik mit ansprechender Optik zu vereinen. Mayer verweist in diesem Zusammenhang auf den Absatzerfolg des vollelektrischen Fiat 500, der im vergangenen Jahr in Deutschland das meistverkaufte reine Elektrofahrzeug in seinem Segment gewesen sei.

Umfrage mit Rekordbeteiligung

Für den Wettbewerb „Die besten Marken in allen Klassen“ hatte AUTO BILD seine Leserschaft aufgerufen, aus 52 Marken in 14 verschiedenen Kategorien ihre Favoriten zu küren. Mehr als 50.000 Teilnehmer beteiligten sich an der Abstimmung, was laut Veranstalter die bisher höchste Resonanz für diese Umfrage darstellt.

Der elektrische Fiat 500: Designikone mit Alternativen

Der in Turin entwickelte und produzierte Fiat 500 Elektro gilt als Ausdruck italienischer Gestaltungskunst. Das unverwechselbare Erscheinungsbild des kompakten Stadtautos ist in zwei Motorisierungsvarianten erhältlich: mit 70 Kilowatt (95 PS) oder 87 Kilowatt (118 PS). Zwei unterschiedlich große Batteriepakete stehen zur Wahl. Der kleinere Energiespeicher ermöglicht laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 257 Kilometern, die größere Batterie soll bis zu 320 Kilometer ermöglichen. Kunden haben die Wahl zwischen drei Karosserieversionen: der klassischen zweitürigen Limousine mit Heckklappe, einem Cabriolet mit elektrischem Stoffverdeck sowie der 3+1-Variante mit einer zusätzlichen Tür auf der Beifahrerseite, die den Zugang zur Rückbank erleichtern soll.

Fiat 500 Hybrid

Mildhybrid ohne externes Laden

Der Fiat 500 Hybrid übernimmt die Gestaltungselemente und Funktionen des Elektromodells, setzt jedoch auf eine andere Antriebstechnik. Ein Mildhybrid-System mit einem 1,0-Liter-Ottomotor und einem Elektromotor kommt hier zum Einsatz. Die kombinierte Systemleistung beträgt 48 Kilowatt (65 PS). Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einer Batterie, die während der Fahrt mitlädt. Er unterstützt den Verbrenner vor allem beim Anfahren und Beschleunigen. Der Hersteller gibt den Durchschnittsverbrauch mit 5,3 Litern auf 100 Kilometern an. Serienmäßig ist ein Sechsganggetriebe verbaut. Derzeit sind die Karosserievarianten Limousine und Cabriolet verfügbar.

Fiat Pandina

Fiat Pandina: Nachfolger mit robustem Auftritt

Der Fiat Pandina löst den Panda ab und versteht sich als fünftüriges urbanes Fahrzeug mit Abenteuerqualitäten. Die Ausstattungslinien POP und ICON stehen zur Wahl. Die Variante CROSS setzt mit Unterfahrschutz vorn und hinten sowie seitlichen Schutzleisten optisch auf einen besonders widerstandsfähigen Offroad-Charakter. Auch der Pandina nutzt den 48 Kilowatt starken Hybridantrieb, der kein externes Laden benötigt.

Fotos: Stellantis Germany GmbH

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