Ford Fiesta

1,0-Liter-EcoBoost-Motor von Ford ist zum dritten Mal in Folge „International Engine of the Year“

Auszeichnung für den 1,0-Liter-EcoBoost-Motor von Ford: Der ebenso kompakte wie effiziente Dreizylinder mit Benzin-Direkteinspritzung wurde heute erneut zum „Internationalen Motor des Jahres“ („International Engine of the Year“) gekürt. Ford hatte diese prestigeträchtige Auszeichnung bereits 2012 und 2013 für den 1,0-Liter EcoBoost-Motor erhalten, jedes Mal vor allem aufgrund des Fahrverhaltens, der Leistung, der Wirtschaftlichkeit, der Laufkultur und der Technologie dieses kompakten Motors. Bei der heutigen Preisübergabe im Rahmen der Engine Expo 2014 in Stuttgart lobte die Jury, 82 Automobiljournalisten aus 35 Ländern, das Triebwerk als „eines der schönsten Beispiele für moderne Antriebstechnologie“. Zugleich ging der Preis „Bester Motor bis 1 Liter Hubraum“ ebenfalls zum dritten Mal in Folge an den 1,0-Liter-EcoBoost-Motor von Ford. Dean Slavinch, Co-Chairman der 16. International Engine of the Year-Awards und Redakteur des “Engine Technology International Magazine” sagte: „Der diesjährige ‚International Engine of the Year‘-Wettbewerb war von starker Konkurrenz geprägt, doch der 1,0-Liter-EcoBoost zeichnet sich auch weiterhin durch Raffinesse, Flexibilität und hervorragende Effizienz aus“. Der 1,0-Liter-EcoBoost-Motor wird im Ford-Motorenwerk in Köln hergestellt sowie in Craiova (Rumänien) und in Chongqing (China).


Der Reihen-Dreizylinder mit nur 998 Kubikzentimetern Hubraum wurde nach dem Downsizing-Prinzip konstruiert. Wesentliche Kennzeichen des Motors sind: Benzin-Direkteinspritzung, variable Nockenwellensteuerung (Ti-VCT), Turbo-Aufladung. Der besonders kompakte Turbolader dieses Motors überzeugt mit Drehzahlen von bis zu 248.000 U/min – dies entspricht 4.000 Umdrehungen pro Sekunde und übertrifft die Drehzahl eines Formel 1-Turbos um fast das Doppelte. Der Ladedruck beträgt bis zu 2,6 bar.

Der Motorblock selbst, er passt mit seiner Grundfläche auf ein DIN A 4-Blatt, ist aus Grauguss. Dieses Triebwerk hat Aluminium-Zylinderköpfe mit integrierten Abgaskrümmern. Vorteil: niedrigere Abgas-Temperaturen und ein optimales Luft-Benzin-Mischungsverhältnis. Ein speziell konstruiertes Schwungrad wirkt Motorvibrationen effizient entgegen und sorgt für einen schwingungsarmen, „runden“ Motorlauf. Das Kühlsystem besitzt getrennte Kreisläufe für Zylinderkopf und -block, um die Warmlaufphase zu verkürzen. Speziell beschichtete Kolben sowie die Kolbenringe, Kurbelwellenlager und ein in Öl geführter Zahnriemen minimieren Reibungsverluste und optimieren die Laufkultur. Die bedarfsgerecht gesteuerte Ölpumpe sorgt für eine zuverlässige Schmierung.

Der 1,0-Liter-Benzin-Direkteinspritzer erhielt bislang 13 namhafte Auszeichnungen. Neben den nun drei „International Engine of the Year“- und „Bester Motor bis 1 Liter Hubraum“-Titeln in den Jahren 2012, 2013 und 2014 sowie „Best New Engine 2012“ wurde ihm auch der Internationale Paul-Pietsch-Preis 2013 für technologische Innovationen in Deutschland verliehen. In Großbritannien erhielt er die „Dewar Trophy“ vom Royal Automobile Club und in den USA den „Breakthrough Award“ vom Magazin „Popular Mechanics“. Darüber hinaus gab es für den innovativen Dreizylinder den amerikanischen „Ward’s 10 Best Engines Award“.

Foto: Ford

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