BMW i3

Sechs Jahre BMW i3: Bilanz nach jeweils mehr als 200.000 Kilometern

Mehr als 165.000 Einheiten verkauft

Im Praxistest stellt das konsequent für lokal emissionsfreie Mobilität konzipierte Modell mit seiner Original-Batterie Alltagstauglichkeit und Langlebigkeit unter Beweis – BMW hat seit Markteinführung  des Modells i3 schon mehr als 165 000 Einheiten weltweit verkauft.

Mehr als 200.000 Kilometer auf dem Tacho

Im Alltagsverkehr überzeugt der BMW i3 mit einer zukunftsweisenden Interpretation von Fahrfreude und mit vielseitigen Qualitäten, die weit über den Einsatz auf Kurzstrecken in urbanen Ballungsgebieten hinausreichen. Das zeigen die Erfahrungen von Elektrofahrern die mit ihrem BMW i3 regelmäßig auch längere Distanzen zurücklegen und inzwischen jeweils mehr als 200 000 Kilometer lokal emissionsfrei absolviert haben.

Nochmals weiterentwickelt

Die BMW Group wird das Fahrzeug nochmals weiterentwickeln und plant zum jetzigen Zeitpunkt, die Produktion bis 2024 zu verlängern. Die Bilanz aus Kundensicht hebt vor allem die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, die Wirtschaftlichkeit und die praxistaugliche Reichweite des BMW i3 hervor. Ob in der Hitze Südafrikas oder im bisweilen kühlen Norden Schwedens, überall erweist sich das erste reine Elektrofahrzeug der BMW Group seit Jahren als uneingeschränkt alltagsgerechtes und dabei kostengünstiges Fortbewegungsmittel. Die Kunden, die ihren BMW i3 bereits kurz nach dem Verkaufsstart ausgeliefert bekamen und seitdem sowohl das Fahrzeug als auch seine Original-Batterie einem wahren Dauertest unterziehen, nutzen nachhaltige Mobilität nicht nur für das tägliche Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, sondern regelmäßig auch für längere Strecken und sogar für Urlaubsreisen.

Über 277 000 Kilometer mit den ersten Bremsbelägen

„Das Fahrzeugkonzept des BMW i3 ist einzigartig.. Er wirkt äußerlich so modern, dass sich die Leute noch immer nach ihm umdrehen.“

Helmut Neumann, Titz, NRW

Neumann ist seit 2014 lokal emissionsfrei unterwegs und hat mit dem BMW i3 auch Reisen nach Berlin und in die Alpen problemlos gemeistert.

„Neben dem unheimlichen Fahrspaß ist der BMW i3 einfach ein extrem sparsames Auto. Das gilt sowohl für den Verbrauch als auch die Unterhaltskosten.“

Helmut Neumann, Titz, NRW

Rund 13 kWh je 100 Kilometer

Mit einem während der gesamten bisherigen Laufzeit ermittelten Durchschnittsverbrauch von rund 13 kWh je 100 Kilometer fallen die Energiekosten äußerst gering aus – nicht nur gegenüber einem Automobil mit Verbrennungsmotor, sondern auch im Vergleich zu anderen Elektrofahrzeugen. Bei einem Stromtarif von 30 Cent pro Kilowattstunde kommt Neumann auf Energiekosten von nur 3,90 Euro pro 100 Kilometer.

20 Prozent günstiger als mit Verbrennungsmotor

Dass neben ökologischen auch ökonomische Aspekte für das Elektrofahrzeug sprechen, hatte bereits eine Analyse des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) ergeben. Im Gesamtkostenvergleich schnitt der BMW i3 dabei um rund 20 Prozent günstiger ab als ein hinsichtlich Größe und Leistung vergleichbares BMW Modell mit Verbrennungsmotorantrieb. Neben geringeren Energiekosten und einer hohen Wertbeständigkeit tragen dazu auch geringere Ausgaben für Wartung und Verschleiß bei. Ölwechsel oder defekte Abgasanlagen sind für den Fahrer eines BMW i3 Relikte der Vergangenheit. Verzögert wird meist mittels Rekuperation. Helmut Neumann hat daher auch nach über 277 000 Kilometern die Bremsbeläge und -scheiben seines BMW i3 noch kein einziges Mal wechseln müssen.

Neumann gehört zu jenen Kunden, die am Retrofit-Programm teilgenommen und die ursprüngliche 60-Ah-Batterie ihres BMW i3 mit einem Brutto-Energiegehalt von 22,6 kWh gegen einen 94-Ah-Hochvoltspeicher mit einem entsprechend höherem Energiegehalt von 33 kWh ausgetauscht haben. Die neue Batterie bietet spürbar größere Energiereserven. „Das macht es einfach angenehmer auf langen Strecken“, sagt er.

Konstante Reichweite bestätigt Qualität der Hochvoltbatterie

Die Erfahrungen der Kunden, die einen BMW i3 aus den ersten Produktionsjahren nutzen, zeigen zudem, dass auch die mit der Original-Batterie erzielbare Reichweite selbst nach hohen Kilometerleistungen nur unwesentlich nachlässt. Damit werden die Erwartungen der BMW Group an die Qualität des Hochvoltspeichers bestätigt. Bislang musste noch keine Hochvoltbatterie eines BMW i3 aufgrund von vorzeitiger Alterung ausgetauscht werden. Da das Potenzial der Batterie nach den bisher veranschlagten 100 000 Kilometern noch lange nicht ausgeschöpft ist, hat die BMW Group ihre Gewährleistungszusagen für die Batterie von Neufahrzeugen des BMW i3 in Europa jetzt noch einmal erweitert. Die mit der Gewährleistungsfrist von acht Jahren verbundene maximale Laufleistung wurde auf 160 000 Kilometer erhöht.

Zweitnutzung der Batterie

Darüber hinaus hat die BMW Group auch für eine Zweitnutzung von Batterien, die für den anspruchsvollen Einsatz im Automobil nicht mehr geeignet sind, Lösungen entwickelt. Sie können auch nach einem langen Leben im Auto noch wertvolle Dienste als Stationärspeicher leisten. Hochvoltbatterien aus Vorserienfahrzeugen und von Kunden, die mit ihrem BMW i3 am Retrofit-Programm teilnahmen, dienen beispielsweise auf dem Gelände des BMW Werks Leipzig als Speicher für den dort mithilfe von Windkraftanlagen erzeugten Ökostrom.

Problemlos 200 km am Tag

Mit seiner in der Praxis erzielbaren Reichweite erfüllt der BMW i3 die Anforderungen bei intensiver Dauernutzung. Den passenden Rhythmus aus Fahren und Laden hat beispielsweise die Österreicherin Gabriele Forster auf Anhieb gefunden. Sie entschied sich bewusst für ein umweltschonendes Fahrzeug, mit dem sie nun jeweils zweimal pro Tag zwischen Wohnort und Firma pendelt. Mittags und über Nacht schließt sie ihren BMW i3 (60 Ah) an eine Wallbox an, so reicht es auch mit der maximal 22,6 kWh fassenden Original-Batterie problemlos für ein tägliches Pensum von rund 200 Kilometern.

Ein einziges Mal kein Strom mehr

Der US-Amerikaner Robert Cleary legt täglich fast 150 Kilometer lokal emissionsfrei zurück. Ein einziges Mal ging ihm auf dem Heimweg der Strom aus – knapp 50 Meter vor der Grundstücksauffahrt. Mit einem Verlängerungskabel wurde das Problem gelöst. Cleary nahm schon am Feldversuch mit dem BMW Active E teil und erhielt deshalb im Jahr 2014 einen BMW i3 (60 Ah) in der „Electronaut“-Version für E-Fahrzeug-Pioniere. Sein Fahrzeug sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Mit Kollegen aus seiner Firma rief Cleary eine Elektrofahrzeug-Gruppe ins Leben, die sich unter anderem für die Schaffung zusätzlicher öffentlicher Ladestationen einsetzt.

„Elektrisches Fahren stärkt das Umweltbewusstsein.“

Robert Cleary, BMW i3- Besitzer

Auch für den Südafrikaner Shaun Amiden ist „Reichweitenangst“ buchstäblich ein Fremdwort.

„Ich bin mit dem BMW i3 schon von Johannesburg bis nach Kapstadt gefahren. Es dauerte etwas länger, aber es geht.“

Shaun Amiden, BMW i3-Besitzer

Bis zu 300 Kilometer am Tag

An normalen Arbeitstagen fährt er bis zu 300 Kilometer, nutzt Zwischenstopps bei Kunden, um die Batterie mit Strom zu versorgen. Maidment entschied sich 2014 für einen BMW i3 (60 Ah) mit Range Extender. Inzwischen hält er den benzinbetriebenen „Notstromgenerator“ jedoch für entbehrlich.

„Der Range Extender ist im Grunde nur so etwas wie eine Versicherung.“

Shaun Amiden, BMW i3-Besitzer

Crowd-Funding-Plattform für Elektromobilität ins Leben gerufen

Um die Elektromobilität in seinem Heimatland weiter voranzubringen, hat Maidment inzwischen eine Crowd-Funding-Plattform ins Leben gerufen, mit der die Schaffung weiterer öffentlicher Ladestationen in Südafrika unterstützt werden soll.

285 bis 310 Kilometer im Testzyklus WLTP

Mit einer neuesten Batteriegeneration im BMW i3 (120 Ah)), deren Brutto-Energiegehalt nunmehr auf 42,2 kWh gesteigert wurde, konnte die Reichweite inzwischen auf Werte von 285 bis 310 Kilometer im Testzyklus WLTP beziehungsweise 260 Kilometer im Alltagsbetrieb erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung um rund 50 Prozent gegenüber dem BMW i3 mit einem Hochvoltspeicher der ersten Generation.

Nachhaltige Fahrfreude – charakteristisches Merkmal des BMW i3

Eine nachhaltige Wirkung erzielt zudem die Fahrfreude, die der BMW i3 vermitteln soll. Auch nach vielen Jahren des rein elektrischen Fahrens begeistern sich die Kunden noch immer für die spontane Kraftentfaltung des Elektromotors und das One-Pedal-Feeling, mit dem sich ihr Fahrzeug mittels Rekuperation verzögern lässt.

„Ich habe schon andere, auch größere und schnellere Elektrofahrzeuge getestet, aber keines war so agil und handlich wie der BMW i3.“

Rob van Roon, Niederlande, BMW 3-Besitzer

276.000 Kilometer seit Ende 2013

Seit Ende 2013 legte van Roon 276 000 Kilometer mit dem ersten serienmäßigen E-Fahrzeug der BMW Group zurück, seit März 2019 kamen 25 000 weitere in einem neuen BMW i3 (120 Ah) hinzu. Mit dem neuen Modell genügt ein Aufladevorgang am Tag, den van Roon meist sinnvoll zu nutzen weiß.

„Laden muss nicht warten bedeuten. Ich nutze die Zeit mit administrative Aufgaben oder Telefongespräche, die meine volle Aufmerksamkeit erfordern.“

Rob van Roon, Niederlande, BMW 3-Besitzer

Schnellladestationen von Ionity

Auf längeren Reisen hat er die Vorzüge der Schnellladestationen von Ionity für sich entdeckt, die schon an rund 200 Raststätten entlang europäischer Fernreiserouten zu finden sind.

„Wo man etwas essen kann, kann man auch laden.“

Rob van Roon, Niederlande, BMW 3-Besitzer

So hat Rob van Roon gemeinsam mit seiner Familie im BMW i3 schon Reisen zum Nordkap, an die Algarve und nach Sizilien unternommen.

Testfahrt im Oktober 2013 hat Carlsson überzeugt

Der Schwede Leif Carlsson nutzte bereits im Oktober 2013 die erste Chance zu einer Testfahrt in Stockholm.

„Nach einer Runde wusste ich: Das ist mein Auto. Es war die coolste Fahrt, die ich jemals erlebt habe.“

Leif Carlsson, Stockholm, Schweden, BMW i3-Besitzer

Auch nach 216.000 km noch überzeugter BMW i3-Fahrer

Bis heute fährt er den BMW i3 (60 Ah) mit Range Extender täglich und ist auch nach mehr als 216 000 Kilometern noch immer von der idealen Relation aus Fahrfreude und Nachhaltigkeit überzeugt. Zum Aufladen genügten anfangs sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz herkömmliche Steckdosen. An ihnen herrscht in Schweden auch in Parkhäusern kein Mangel, weil häufig die Standheizungen für Automobile mit Strom aus dem Netz versorgt werden. Mittlerweile sind am Arbeitsplatz Schnellladestationen installiert und auch das Netz an öffentlichen Ladestationen wird stetig dichter. Den Range Extender nutzt Carlsson daher nur noch selten. Nach wie vor weiß er dagegen in jedem Winter die serienmäßige Standheizung seines BMW i3 zu schätzen.

„Die Timer Funktion (der Standheizung) ist perfekt. Wenn ich losfahren will, ist der Innenraum warm und die Scheiben sind frei von Eis und Schnee.“

Leif Carlsson, Stockholm, Schweden, BMW i3-Besitzer

Probefahrt im Winter 2013 überzeugt auch Gonçalves

Auch für João Gonçalves aus Portugal genügte im Winter 2013 eine Probefahrt im BMW i3 (60 Ah), dann war es „Liebe auf den ersten Blick – verbunden mit vielen ökonomischen und ökologischen Vorteilen“. Seitdem genießt er jede Fahrt „zur Arbeit, in der Freizeit und im Urlaub. Mein BMW i3 bringt mich einfach überall hin.“ Sein tägliches Fahrpensum beträgt bis zu 250 Kilometer, Gelegenheiten zum zwischenzeitlichen Aufladen der Batterie finden sich stets problemlos während der Arbeitszeit im Büro oder bei Kunden. Inzwischen ist Gonçalves auf einen BMW i3s (120 Ah) umgestiegen. Dessen höhere Leistung von 135 kW/184 PS steigert die Fahrfreude, die erweiterte Speicherkapazität der Hochvoltbatterie „macht das tägliche Laden noch einfacher“, sagt er. „Und auch längere Fahrten kann ich jetzt noch komfortabler und schneller absolvieren.“ Zur Vorbereitung auf Langstreckenfahrten nutzt Gonçalves das Navigationssystem des BMW i3. „Es plant meine Route und berücksichtigt dabei Schnellladestationen entlang der Strecke, sodass ich sicher sein kann, problemlos am Ziel anzukommen.“

Foto: BMW AG

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