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Produktion und Export steigen zweistellig

Der Mai 2014 war für den Pkw-Inlandsmarkt ein sehr erfreulicher Monat. Die Neuzulassungen stiegen um 5 Prozent auf 274.800 Einheiten an, seit Jahresbeginn liegt der Zuwachs bei 3 Prozent (1,26 Mio. Einheiten).

Auch die Auftragseingänge aus dem Inland legten im Mai um 3 Prozent zu und bestätigten damit den positiven Jahrestrend: Seit Januar wuchsen die Bestellungen inländischer Kunden um 5 Prozent. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betonte: „Der Mai wird seinem Ruf als Wonnemonat gerecht. Die Kaufzurückhaltung der Kunden scheint sich allmählich aufzulösen.“


Die Exporte legten im Mai erneut deutlich zu: Insgesamt wurden im Mai 373.400 Pkw aus deutschen Werken in die Welt exportiert – das entspricht einem Plus von 17 Prozent. In den ersten fünf Monaten exportierten die deutschen Hersteller rund 1,90 Mio. Pkw, ein Zuwachs von 10 Prozent. Der Auftragseingang aus dem Ausland deutet dabei auf einen weiteren Anstieg hin: Im Mai zogen die Order um gut 1 Prozent an, im Jahresverlauf sind es plus 6 Prozent.

Im Zuge des erfreulicheren deutschen Marktes und der guten Exportkonjunktur haben die Hersteller ihre Produktion erneut ausgeweitet. Im Mai liefen 480.600 Pkw von den Bändern der heimischen Werke (+12 Prozent), seit Januar stieg die Fertigung am Standort Deutschland um 8 Prozent auf über 2,45 Mio. Einheiten. Wissmann unterstrich: „Die Stabilisierung des Heimatmarktes Westeuropa sorgt derzeit für eine erfreuliche Entwicklung bei der Fertigung und damit der Beschäftigung in der deutschen Automobilindustrie.“

Quelle: VDA

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