Mazda 121, Mazda MX-5

H-Kennzeichen Klassiker 2021: Mazda MX-5 und Mazda 121

Mazda MX-5 von 1991

30. Geburtstag

Mazda MX-5 und Mazda 121 feiern 2021 ihren 30. Geburtstag und avancieren so zu Kandidaten für die Zulassung mit amtlichem H-Kennzeichen, das originale und gut erhaltene Klassiker als historisches Kulturgut würdigt. Ein wichtiger Oldtimer-Nachweis ganz besonders für einen zeitlos schönen Fahrspaßgaranten.

Mazda MX-5

Die Mazda Markenikone MX-5 setzte 1991 bei allen Roadsterfans frische Endorphine frei. Als im Frühjahr 1990 der Mazda MX-5 in den Schauräumen der deutschen Mazda Handelspartner eintraf, war das erste Jahreskontingent nach nur wenigen Tagen ausverkauft und auf dem „Schwarzmarkt“ wurden für zuteilungsreife Kaufverträge Aufpreise gezahlt. Ähnliches wiederholte sich 1991 als der MX-5 mit einer Limited Edition in British Racing Green seinen Vorbildern von der Insel Referenz zollte. Nur 1.500 Einheiten dieser allerersten MX-5 Edition waren für den deutschen Markt bestimmt und sofort vergriffen, so wie fast alle folgenden MX-5 Sondermodelle. Insgesamt sind bis heute in vier Generationen bereits über eine Million Mazda MX-5 gebaut worden – Weltrekord für Roadster.

Mazda 121 von 1991

Mazda 121

Manchmal können auch die Kleinen ganz groß auftrumpfen, so wie 1991 der Mazda 121 (DB), der im Biodesign vorfuhr und mit dem weltweit einzigartigen „Drei-Wege-Canvas-Top“ überraschte. Dieses Faltdach konnte elektrisch von vor nach hinten, von hinten nach vorn und sogar gleichzeitig in beide Richtungen bewegt werden – mehr Variabilität bot keiner. Nebenbei betonte dieses Fenster zum Himmel sogar im geschlossenen Zustand das hohe und luftige Kuppeldach-Konzept des viertürigen Kleinwagens. Auch im heutigen Straßenbild ist dieser Vorläufer des aktuellen Mazda2 ein Eyecatcher. Denn wie alle Mazda zeichnete sich auch der Mazda 121 durch überdurchschnittliche Zuverlässigkeit aus.

Foto: Mazda Motors (Deutschland) GmbH