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Weltgedenktag für Verkehrsopfer: Sicherer Straßenverkehr braucht auch internationale Zusammenarbeit

1,3 Millionen Menschen sterben im Straßenverkahr

Weltweit verlieren jedes Jahr etwa 1,3 Millionen Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Am Sonntag, den 18. November, findet deshalb der Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer statt, an den die Deutsche Verkehrswacht (DVW) erinnern möchte. Ihr Präsident, Prof. Kurt Bodewig, wirbt auch für internationale Zusammenarbeit, um die Zahl der Getöteten auf unseren Straßen zu reduzieren.

“Tourismus und Transportwesen vernetzen unseren Verkehr schon lange über Staatsgrenzen hinweg. Bei der Verkehrssicherheit dürfen wir darum nicht am Schlagbaum halt machen, sondern müssen in den Dialog treten und unsere Erfahrungen im Sinne der Vision Zero teilen.”

Professor Bodewig, DVW-Präsident und Bundesminister a.D.

Höchste Verkehrssicherheit in Europa

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich 1,3 Millionen Menschen im Verkehr, verletzt werden 50 Millionen. Schlimm ist es vor allem in Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen, wo 90 Prozent der tödlichen Unfälle passieren. Europa hingegen gehört zu den Regionen mit der höchsten Verkehrssicherheit.

Der Gedenktag

Der “Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer” findet seit 1995 unter der Schirmherrschaft der “European Federation of Road Traffic Victims” (FEVR) statt. Ins Leben gerufen wurde er zwei Jahre früher von der britischen Initiative “Road Peace”. Seitdem hat er sich zu einer globalen Initiative entwickelt. Am 26. Oktober 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen gemeinsam mit der WHO den dritten Sonntag im November zum offiziellen Datum für den Weltgedenktag.

Quelle: Deutsche Verkehrswacht

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