Google-Auto vor dem Aus

Waymo Firefly

Waymo Firefly vor dem Aus

Vielleicht ist er einer der niedlichsten Kleinwagen, die jemals hergestellt wurden, aber so wie es aussieht, könnte der Waymo Firefly schon bald aussterben.

Pläne für den Kleinwagen zugunsten eines größeren Wagen verworfen

Der winzige runde Wagen wurde von Google mit dem Ziel kreiert, Marktführer in der Revolution der fahrerlosen Autos zu werden. Doch nun sieht es so aus, als hätte Waymo die Pläne für den niedlichen Firefly zugunsten eines größeren Wagens verworfen.

Entspannen und automatisch das Ziel erreichen

Der Firefly wurde ohne Lenkrad und Armaturenbrett entworfen, so dass sich die Darinsitzenden einfach entspannen und sich automatisch zum gewünschten Ziel fahren lassen könnten.

Pläne von Fiat verdrängen Kleinwagen

Und während Firmen wie Tesla die Fantasie der Menschen in Bezug auf die fahrerlosen Autos der Zukunft angeregt hat, scheint es, als hätten Fiats Pläne für selbstfahrende Wagen den Firefly verdrängt.

Großraumlimousine statt Stadtflitzer?

Aktuellen Berichten zufolge soll eine abgewandelte Fiat Chrysler Großraumlimousine der neueste Zugang im fahrerlosen Autoprojekt von Waymo werden. Das ist insofern schade, als dass man zuvor gehofft hatte, dass die fahrerlosen Autos der Marke mehr Ähnlichkeit mit klassischen Modellen wie dem Fiat 500 hätten.

Offenbar soll die Chrysler Großraumlimousine dabei helfen, fahrerlose Autos als familienfreundlich zu vermarkten, wodurch der Firefly in Gefahr gerät, wie eine leicht belustigende Reliquie auszusehen.

Seit 2013 experimentiert Google mit dem Firefly

Der Firefly wurde im Jahr 2013 von Google entworfen und so gebaut, dass Ingenieure mit unterschiedlichen Arten von fahrerlosen Techniken experimentieren konnten.

Obwohl Testwagen des Fireflys insgesamt mehrere Millionen Kilometer durch Kalifornien gefahren sind, sollte das Model nie ein Auto werden, das letztendlich auch kommerziell produziert werden sollte. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h wäre dies auch unwahrscheinlich gewesen, aber aufgrund der Tatsache, dass Ingenieure ausarbeiten konnten, wo Sensoren am besten platziert werden, hat der kleine Wagen eine große Rolle für eine fahrerlose Zukunft gespielt.

Fahrerlose Großraumlimousine die bessere Alternative?

Der Wechsel von Waymo zu größeren Fahrzeugen wie dem Fiat Chrysler könnte Kleinwagen-Fans zwar hart treffen, aber das Projekt für den Familienwagen hat auch Aufschluss darüber gegeben, ob der fahrerlose Transport ruhig genug ist, um als Passagier unterschiedlichen Aufgaben nachzugehen.

Büro und Freizeit im Auto

So könnte man den Wagen mit einem Laptop zum Büro umfunktionieren, mit Netflix zu einem Kino, zum Online-Kasino wie Lucky Nugget Casino oder mit dem Streaming-Anbieter
Spotify zu einem Nachtclub.

Waymo Firefly

Wird 2020 das Jahr der fahrerlosen Autos?

Es ist noch immer nicht bekannt, wie die Tests von Waymo in den USA voranschreiten, aber vieles deutet darauf hin, dass 2020 das Jahr werden könnte, in dem Fiat Chrysler sich zusammen mit Mercedes, BMW und Honda in die Gruppe der fahrerlosen Autos mit einreiht, die die ersten Wagen mit dieser unglaublich autonomen Technologie werden sollen.

Auch wenn wir den Firefly in Zukunft nicht auf den Straßen sehen werden, hat er sich dennoch einen Platz in Geschichtsbüchern gesichert.

Text: Gastautor [Sponsored Post.]

Fotos: Waymo

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