– Opel jetzt mit sieben LPG ecoFLEX-Modellen am Start
– 40 Prozent reduzierte Kraftstoffkosten – 13 Prozent weniger CO2-Emissionen
– Angebot ab Werk garantiert Opel-Qualität bei Sicherheit und Zuverlässigkeit

LPG (Liquefied Petroleum Gas) gewinnt europaweit zunehmend an Bedeutung, da die Verbraucher Wege zur deutlichen Senkung der Kraftstoffkosten suchen und gleichzeitig die Umwelt schonen wollen. Autogas ab Werk von Opel garantiert höchste Standards bei Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit des Fahrzeugs.
LPG ist genauso Teil der Opel-Palette für alternative Kraftstoffe wie auch Erdgas (CNG, Compressed Natural Gas) – und im kommendem Jahr kommt auch noch Elektrizität hinzu. Das Unternehmen treibt die Entwicklung unterschiedlicher fortschrittlicher Antriebstechnologien voran und bereitet sich mit einer nachhaltigen Energiestrategie auf die Mobilität der Zukunft vor.


Die Opel LPG ecoFLEX-Reihe besteht derzeit aus folgenden Modellen:
– Agila 1.0 (48 kW/65 PS) und 1.2 (62 kW/84 PS)
– Corsa 1.2 (55 kW/75 PS) und 1.4 (65 kW/89 PS)

Autogas – reduzierte Kraftstoffkosten- und Vorteile bei Kfz-Steuer
Opel bietet mit den Autogasmodellen ab Werk eine attraktive Alternative, wenn es um kostenbewusstes und umweltschonendes Autofahren geht. Nicht umsonst tragen alle LPG-Varianten den Beinamen „ecoFLEX“, die Opel-Auszeichnung für effiziente, CO2- und verbrauchsreduzierte Antriebe. Ganz unabhängig von der jährlichen Kilometerleistung und vom Anforderungsprofil der Kunden, mit Autogas lassen sich die Kraftstoffkosten um rund 40 Prozent senken. Und das auf lange Sicht, denn die steuerliche Begünstigung dieses Kraftstoffs ist in Deutschland bis Ende 2018 festgeschrieben.

Bis hin zur Kfz-Steuer geht die Rechnung für die Opel LPG-Modelle auf. Seit der Neuregelung im Juli 2009 sind in Deutschland auch die Kohlendioxid-Emissionen maßgeblich für die Besteuerung: Bei Autogasfahrzeugen liegt der CO2-Ausstoß um 10 bis 13 Prozent unter dem der Ottomotor-Pendants. So beträgt zum Beispiel die Kfz-Steuer des Agila LPG ecoFLEX nur 26 Euro.

Allen Opel LPG-Modellen gemein ist, dass sie über die volle Funktionalität eines Benziners hinaus die spezifischen Autogasvorzüge bieten. Dazu gehört neben den wesentlich günstigeren Tankkosten der erheblich größere Aktionsradius dank des bis zu 52 Liter fassenden Gastanks. Die Opel LPG ecoFLEX-Modelle kommen so mit vollem Benzin- und Autogastank zusammen zwischen 1.100 und knapp 1.500 Kilometer weit: Beim neuen LPG-Agila beispielsweise steigt die Reichweite ohne Tankstopp um 580 auf insgesamt 1.480 Kilometer.

Der Füllstand des Autogastanks wird über eine fünfteilige Skala wiedergegeben. Die Anzeige- und Bedieneinheit ist gut sichtbar in unmittelbarer Reichweite des Fahrers angebracht. Die Umschaltung der Betriebsarten (Gas auf Benzin und umgekehrt) geschieht automatisch oder per manueller Tastenvorwahl.

Serienlösung bietet Sicherheit und Hersteller-Garantie für den Kunden
Die LPG-Ausstattung ab Werk hat gegenüber Nachrüstlösungen wichtige Vorteile. So genießt zum Beispiel das Thema Sicherheit bei den Werksentwicklungen einen hohen Stellenwert. Die Opel-Prüfliste umfasst zum Beispiel auch spezielle Crashtests für den Autogastank und andere Komponenten, die in kollisionsgeschützten Bereichen untergebracht und darüber hinaus optimal in die Sicherheitsstruktur des Fahrzeugs integriert sind.

Weitere Vorteile der LPG-Ausrüstung ab Werk: Da der alternative Kraftstoff nicht die Kühl- und Schmierwirkung von Benzin hat, werden Einlass- und Auslassventile sowie die Ventilsitze des Motors speziell gehärtet und dadurch auf die höhere Verschleißbeanspruchung im Autogasbetrieb ausgelegt. Der Flüssiggas-Zusatztank ist in der Reserveradmulde (Agila, Corsa) und Ladevolumen des Fahrzeugs bleiben damit unverändert erhalten, an Stelle des Ersatzrades ist ein Reifenreparaturset an Bord.

Der moderate LPG-Aufpreis von bis zu 2.200 Euro liegt deutlich unter den üblichen Kosten für Nachrüstlösungen. Außerdem gewährt Opel eine zweijährige Herstellergarantie. Und: Das Personal bei den Opel Service Partnern ist für die Wartung dieser Fahrzeuge speziell geschult. Die Inspektionsintervalle und -kosten entsprechen denen der konventionell betriebenen Modelle. Last but not least erhöht der zusätzliche Autogasantrieb den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs.

Sauberer, billiger und feinstaubfrei – Fahren mit Autogas
Autogas, eine Mischung aus Butan- und Propangas, hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Alternativkraftstoff entwickelt. Er treibt weltweit bereits über 13 Millionen Autos an, davon mehr als sieben Millionen in Europa und über 400.000 in Deutschland an. Experten prognostizieren weiter Steigerungen in den kommenden Jahren.

Zwei wichtige Gründe machen Autogas heute zur attraktiven Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen: Es senkt die Spritkosten um bis zu 40 Prozent und belastet die Umwelt deutlich weniger. Im Autogasbetrieb verursacht ein Fahrzeug bis zu 13 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Benzin. Im Jahr 2008 wurden in Deutschland rund 300.000 Tonnen Flüssiggas abgesetzt. Dies entspricht einer CO2-Vermeidung von 153.000 Tonnen, verglichen mit einem entsprechenden Verbrauch klassischer Otto-Kraftstoffe. Hinzu kommt, dass bei der Verbrennung von Autogas die schädlichen Emissionen von Kohlenwasserstoffen (HC), Stickoxiden (NOx), Kohlenmonoxid (CO) sowie Partikeln reduziert werden. Bei den Feinstaubemissionen verhalten sich Autogasantriebe ökologisch vorbildlich.

Niedrigere Steuern auf Kraftstoff und Kfz-Zulassung
Laut Untersuchungen der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) spielen die Kraftstoffkosten als Entscheidungskriterium für die Anschaffung eines Fahrzeugs eine immer wichtigere Rolle. Dieser Trend wird sich noch verstärken, wenn – wie zu erwarten – die Preise für konventionelle Kraftstoffe die psychologisch markante Schwelle von 1,50 Euro pro Liter überschreiten. Da Autogas, genau wie Erdgas, bis mindestens Ende 2018 vom deutschen Fiskus mit einer signifikant niedrigeren Energiesteuer belegt ist, kann es an Tankstellen deutlich billiger angeboten werden.

Ähnliche Steuererleichterungen gewähren übrigens auch die Gesetzgeber in anderen europäischen Ländern, um der saubereren Kraftstoff-Alternative Autogas einen größeren Absatz zu ermöglichen. Diese Faktoren machen die LPG-Fahrzeuge von Opel zur ersten Wahl für kostenbewusste Kunden – ganz gleich, ob Viel- oder Wenigfahrer, Privat- oder Geschäftskunde.

LPG-Infrastruktur – Dichtes Netz an Tankstellen in Europa
Europaweit stehen derzeit über 25.500 LPG-Tankstellen zur Verfügung, darunter fast 5.800 in Deutschland. Auch in anderen europäischen Ländern gibt es eine nahezu lückenlose Autogas-Infrastruktur. Italien beispielsweise bietet fast 2.200 Stationen, Frankreich mehr als 1.400, die Niederlande über 1.100 und das vergleichsweise kleine Belgien deutlich über 500. Auf der britischen Insel verkaufen fast 600 Tankstellen LPG und in Ungarn stehen rund 250 Stationen bereit.

Opel Autogas: Benzinmotoren erweitert um LPG-spezifische Elemente
Moderne Autogasantriebe nutzen die Vorteile der selektiven Einspritzung pro Zylinder. Um das daraus erwachsende Leistungspotenzial voll ausschöpfen zu können, sind bei den Opel-Autogasmodellen die Ein- und Auslassventile sowie alle Ventilsitze der Motoren speziell gehärtet. So begegnen die Opel-Ingenieure zum einen der höheren Verschleißbeanspruchung im Autogasbetrieb und zum anderen sind keine zusätzlichen Additive zur Kompensation der mangelhaften Schmierfähigkeit des alternativen Kraftstoffs nötig. Darüber hinaus werden dem Kunden so keine speziellen Serviceintervalle zugemutet.

Bei jedem Autogasfahrzeug optimiert ein zusätzliches LPG-Motorsteuergerät den Verbrennungsprozess im Gasbetrieb. Opel stimmt die Steuerung in aufwändigen Tests auf Aggregate mit unterschiedlichem Leistungsstand ab. Davon abgesehen können alle Komponenten aus den bekannten Benzinmotoren übernommen werden, wodurch der Kunde ein ausgereiftes und erprobtes Aggregat erhält. Dieses Vorgehen trägt zum Erhalt der vorbildlichen Verbrauchs- und Emissionswerte bei.

Um das flüssige Autogas aus dem Tank in den verwertbaren gasförmigen Zustand zu versetzen, wird der Kühlkreislauf des Motors zur Anwärmung genutzt. Die effiziente Opel-Lösung zur Integration des dazu nötigen Wärmetauschers gewährleistet eine schnelle Aufheizung auch bei niedrigen Temperaturen. Die separaten Einfüllstützen für beide Kraftstoffarten liegen hinter derselben Tankklappe. Opel gibt eine zweijährige Herstellergarantie gilt.

Autogassysteme unterliegen strengen genormten Testverfahren und Überprüfungen, die ein erhöhtes Brandrisiko von vorne herein ausschließen. Zusätzlich kommen bei den werksseitig von Opel eingesetzten Entwicklungen umfangreiche Tests und Crashversuche nach den besonders strengen Kriterien des Unternehmens hinzu. Das Opel-System ist vollständig in kollisionsgeschützten Bereichen untergebracht und optimal in die Sicherheitsstruktur des Fahrzeugs integriert.

OSV – Individualität ab Werk
Das auf Sonderserien und Fahrzeugmodifikationen spezialisierte Opel-Tochterunternehmen, die Opel Special Vehicles GmbH (OSV), zeichnet für alle LPG-Varianten verantwortlich. Von diesem Know-how profitieren die Kunden: Sie erhalten ihr Autogasfahrzeug mit moderner Technik in der von Opel bekannten hohen Qualität ab Werk – Dauerhaltbarkeit, Herstellergarantie, maximale Sicherheit und uneingeschränktes Raumangebot inklusive.

Seit der Gründung im Jahr 2000 bietet OSV Sonderserien und Fahrzeugumbauten an. Das moderne Modifikationszentrum erstreckt sich im Herzen des Rüsselsheimer Opel-Stammwerks über eine Gesamtfläche von 20.000 Quadratmetern. Die zentrale Lage fördert den professionellen Kontakt zwischen den Experten von OSV, den Kollegen des Werkes und den Ingenieuren des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ). OSV ist geprägt durch mittelständische Strukturen. Das heißt: kurze Entscheidungswege, Flexibilität und Innovationskraft. Eine weitere Stärke sind die rund 250 Mitarbeiter, ausgestattet mit hervorragendem Know-how und modernsten Fertigungseinrichtungen. Die Konzentration von Entwicklung, Produktion und Service in einer Hand garantiert hohe Produkt- und Servicequalität.

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Foto: Opel

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