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ABS – Seit 40 Jahren mehr Sicherheit beim Bremsen

1978 erstmals serienmäßig angeboten

Das Anti-Blockier-System (ABS) ist eines der frühesten und erfolgreichsten Fahrerassistenzsysteme und hat einen großen Anteil daran, dass sich die Verkehrssicherheit von Kraftfahrzeugen deutlich steigerte. Es wurde 1978 erstmals serienmäßig von deutschen Automobilherstellern verbaut und gehört heute nicht nur in den meisten PKW zur Standardausstattung.

„Das sichere Führen eines Kraftfahrzeugs erfordert viel Können. Elektronische Systeme können den Fahrer zuverlässig unterstützen und tragen somit dazu bei, die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Wir empfehlen jedem Autofahrer, bei einem Neukauf die für die individuelle Sicherheit wichtigen Assistenten mitzuordern – im Zweifel kann damit ein Unfall verhindert werden.“

Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a. D.

Bei Gefahrenbremsung bleibt Fahrzeug lenkbar

Das ABS greift aktiv in den Bremsvorgang ein. Droht das Rad zu blockieren, löst eine elektronische Steuereinheit in Sekundenbruchteilen und hoher Frequenz die Bremse und zieht sie wieder an. Dadurch rutscht das Fahrzeug nicht und der Bremsweg verringert sich. Wichtiger ist jedoch, dass das Fahrzeug bei einer Gefahrenbremsung oder einer Verzögerung auf glattem Untergrund lenkbar bleibt und der Fahrer ein Ausweichmanöver einleiten kann. Diese Technologie ist mittlerweile äußerst zuverlässig und effizient, sodass es in den meisten PKW und LKW schon standardmäßig verbaut wird. Aber auch für Motorräder und neuerdings auch Pedelecs gibt es Systeme, die ein Blockieren der Räder beim Bremsen verhindern.

Vielzahl von technischen Helfern

Seit der Einführung des ABS kamen immer neue elektronische Zusatzgeräte auf den Markt, um das Autofahren sicherer zu machen. Heute gibt es eine Vielzahl an technischen Helfern, die unter anderem das Schleudern des Fahrzeuges oder das Durchdrehen der Antriebsräder verhindern. Moderne Assistenten leiten bereits selbstständig Notbremsungen ein; warnen, wenn unbemerkt die Fahrspur verlassen wird; unterstützen beim Verhindern von Abbiegeunfällen; geben Signale bei Anzeichen von Müdigkeit des Fahrers; passen die Geschwindigkeit an oder kontrollieren den Reifendruck. Mit diesen Systemen schreitet auch der Prozess der Automatisierung des Fahrens immer weiter voran.

Quelle: Deutsche Verkehrswacht

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